Samba, Rock und Alphörner - 4. Oberstadtlerfest in Weilheim glänzt mit Programmvielfalt und neuem Besucherrekord

Deutlich mehr Besucher, noch mehr Vielfalt, Stimmung und mit Willi Astor ein nicht eingeplanter prominenter Überraschungsgast. Das 4. Oberstadtlerfest am vergangenen Wochenende brach einige Rekorde. Bereits am Vormittag ließen viele Weilheimer das Mittagessen daheim einfach ausfallen und speisten lieber am Stadtbach. Am späten Nachmittag und am Abend gab es auf beiden Straßenseiten keine freien Plätze mehr. Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden. „Wir sind begeistert von diesem Erfolg“, freuten sich die Organisatoren und Sprecher der Vereine.

Die ersten Festgäste trafen schon vor der Eröffnung ein. Den offiziellen Auftakt gaben die Böllerschützen gegen 11.25 Uhr etwas zeitlich verschoben. Ihr Einzel- und Salvenfeuer konnte im 1000 Meter- Umkreis niemand überhören. Danach füllten sich die Straßen und Bänke. Als die New Orleans Dixie Stompers musikalisch baten, „lass mich deine Rippen spüren“, traf das beim Publikum noch nicht zu. Die ersten Auftritte der Vereine auf den Bühnen am Stadtbach und am Haus der Vereine wurden lautstark applaudiert. Für Kinder wurde viel geboten. Ob alte oder neue Spiele, die Fünf- bis Zehnjährigen und Teenager spielten selbstvergessen. Das mit Highlights vollgepackte Programm bot für jede Altersgruppe etwas, vor allem viel Neues. Die Veranstalter hatten sich schon bei den Planungen geeinigt, Wiederholungen wird es nicht geben. Auch die Abläufe innerhalb der Vereine oder Gruppierungen hatten nichts aus den Vorjahren. Das zeigte sich ganz bei der Gruppe Pura Vida, die heuer nicht nur mit ihrem Samba-Rhythmus begeisterte, sondern mit federgeschmückten Tänzerinnen in knappen Kostümen das Publikum fast von den Sitzen rissen. Getanzt wurde auch auf der Bühne am Trachtenheim, hier wechselten sich Tänzergruppen der Vhs mit denen des Heimat- und Trachtenvereins, der Rock- and Rolltänzer wie den „Ballettratten“ ab. Als die Alphornbläser gegen 17.30 Uhr das Abendprogramm einbliesen, gab es nur noch vereinzelt freie Plätze. Bei den ersten Stücken der Root Bootleg Band gab es überhaupt keine mehr. Die Atmosphäre hatte etwas vom abendlichen Münchner Oktoberfest. Eine Überraschung gab es dann kurz vor 19 Uhr. Die Bootleg Band hatte den Sänger und Kabarettisten Willi Astor mitgebracht. Selbst das Organisationskomitee erfuhr erst kurzfristig von der Überraschung. Astor wird wohl einen guten Eindruck mit nach Hause nehmen, denn das Publikum war aus dem Häuschen. Überhaupt hagelte es Lob von allen Seiten. „Das ist heute supergut. Das Angebot ist erweitert und beeindruckend“, schwärmte eine einheimische Besuchergruppe. Eine Mutter mit drei 14-Jährigen schwärmte: „Wir waren bislang jedes Jahr dabei, es wird viel Interessantes geboten.“ Komplimente gab´s für die familienfreundliche Preisgestaltung. Bei soviel Stimmung konnte das Resümee nur gut ausfallen. „Wahnsinn, wie viele Leute gekommen sind. Das ist einfach unglaublich. Es war total friedlich bis zuletzt und ein nettes Miteinander. Wir sind alle zufrieden“, freute sich die Sprecherin der Oberstadtler Christine Sußbauer. Die positive Nachricht zum Schluss. Wenn die Sponsoren wieder mitziehen, geht es 2009 mit neuem Programm weiter. mü

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