Unterricht beginnt wieder – Vier Inklusionsschulen im Landkreis

Fürs neue Schuljahr gerüstet

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„Meine Schulsachen hab` ich schon eingekauft.“ Viertklässler Kristijan packt seinen Schulranzen.

Landkreis – Mit den Schulfreunden die Ferienerlebnisse austauschen. Neugierig sein, was das nächste Schuljahr alles bringen wird: Spätestens beim Gedanken an die erste Schulaufgabe stellt sich bei manchem Schüler aber auch ein gewisses Unbehagen ein: Die Sommerferien sind rum!

Am Mittwoch vereidigt Schulamtsdirektorin Ingrid Hartmann-Kugelmann in der Weilheimer Hardtschule 21 junge Lehramtsanwärterinnen und -anwärter als Beamte. Ihren Eid ablegen werden auch neue Pädagogen für die Grund- und Mittelschulen. 28 Lehrkräfte haben ihre Lehramtsprüfung erfolgreich absolviert und bekommen ihre Zeugnisse ausgehändigt.

Weniger Schüler, mehr Klassen

Die Grund-, Haupt- und Mittelschüler im Landkreis Weilheim-Schongau werden ab September in 39 Schulen (37 staatliche, zwei private Montessori Schulen) unterrichtet. 

Für die Erstklässler wurden 51 Klassen gebildet sowie acht kombinierte Klassen für die Jahrgangsstufen 1/2. Gegenüber dem Vorjahr sank im Landkreis die Gesamtschülerzahl um 54 auf 7356. Erhöht hat sich dagegen die Zahl der Klassen und zwar von 348 auf 354. Als Mobile Reserven stehen zum Schuljahresbeginn nach Auskunft des Staatlichen Schulamtes Weilheim 28 Grund- und Mittelschullehrkräfte sowie fünf Fachlehrer zur Verfügung.

Inklusion an vier Schulen

Nach den Mittelschulen in Huglfing und Peiting erhalten für 2013/14 zwei weitere Schulen das Profil Inklusion: Die Grundschulen Huglfing und St. Johann in Peißenberg. Lehrkräfte von Förder- und Regelschulen gestalten an diesen vier Schulen für Kinder mit und ohne Förderbedarf das gemeinsame Lernen im Unterricht. Oberbayernweit wurde dieses Profil bislang an 30 Grund- und Mittelschulen vergeben. Die Zahl der Ganztagsklassen in den Mittelschulen bleibt mit zwölf Klassen unverändert.

Zusätzliche Stunden

Kindertagesstätten und Grundschulen sollen stärker kooperieren. Um dieses Ziel zu erreichen, erhalten die Grundschulen zusätzliche Stunden, die für Arbeitsgemeinschaften und Projekte mit den Kindertagesstätten genutzt werden sollen, kündigt die Schulamtsdirektorin an. Die inhaltliche Gestaltung liegt bei den Schulen und soll in Absprache mit den Kindertagesstätten erfolgen. Als Themenbeispiele nennt Hartmann-Kugelmann Theaterspiele, Experimente oder jahreszeitlich ausgerichtete Aktionen.

Von Maria Hofstetter

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