Sieg im Spitzenduell

– Nur einmal waren die Eishackler am vergangenen Wochenende im Einsatz. Die Heimpartie gegen den ERV Schweinfurt hatte es aber in sich: Im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten feierten die Eishackler einen 11:2-Kantersieg.

„Wir haben einen Sahnetag erwischt“, strahlte TSV-Trainer Norbert Strobl. Grundlage für den Erfolg vor über 750 Zuschauern war das Überzahlspiel. „Das war heute besonders gut“, lobte der Trainerl. Das erkannten auch die Gäste. „Auf der Strafbank kann man keine Spiele gewinnen“, zitierte ERV Co-Trainer Gerald Zettner eine alte Eishockeyweisheit. Ein Powerplay brachte den Peißenbergern durch Manfred Schreiber (7.) die Führung. Jürgen Müller (13.) ließ mit einem fulminanten Schlagschuss wenig später das 2:0 folgen. Danach verpasste es Thomas Maier, den Vorsprung auszubauen. Stattdessen bewiesen die Schweinfurter, dass ihr Konterspiel gefährlich ist: Die TSV-Abwehr passte nicht auf und Waldner (16.) markierte den Anschlusstreffer. Nachdem Maier kurz vor Drittelende eine weitere gute Möglichkeit ausließ bekam er zu Beginn des Mittelabschnitts sein Erfolgserlebnis beim 3:1 (23.). Als Maier per Abstauber auf 4:1 (30.) stellte, schien die Partie bereits in Richtung Eishackler zu kippen. Trolda (32.) hielt mit einen platzierten Schuss und dem zweiten Gästetreffer die Hoffnung der Schweinfurter am Leben. Die Peißenberger ließen sich dadurch aber nicht verunsichern. Noch vor dem zweiten Sirenenton bauten die Hausherren den Vorsprung mit einem Doppelschlag von Robert Balzarek (39.) und Marek Pospisil (40.) weiter aus. Im letzten Drittel waren die Eishackler nicht mehr zu stoppen. Wie eine Lawine überrollten die Peißenberger Angriffe das Tor von ERV-Goalie Reukauf, der seinen bedauernswerten Teamkollegen im Schlussdurchgang ablöste. Maier (48.) mit seinem dritten Tor, danach Andy Becherer (50.) per Penalty und Pospisil (52.) mit einem Bauerntrick in Unterzahl erhöhten auf 9:2. Andy Pfleger (58.) und Daniel Lenz (59.) schraubten das Ergebnis am Ende sogar noch in zweistellige Dimensionen. Am Freitag, 28. November, wollen die Peißenberger beim EHC Waldkraiburg an diese gute Leistung anknüpfen. Am Sonntag, 30. November, kommt um 17 Uhr der Aufsteiger aus Dingolfing in die Marktgemeinde.

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