Spielend den Ernstfall geprobt

Geschick, Schnelligkeit und starke Nerven mussten 141 Mädchen und Buben am Samstag auf dem Weilheimer Festplatz beweisen. Beim Kreisfeuerwehrtag der Jugend ermittelten sie in mehreren Disziplinen die beste Jugendgruppe aus dem Landkreis.

„Das Schwierigste waren mit Sicherheit die Knoten“, sagt Kreisjugendwart Bastian Eiter. In 15 bis 40 Sekunden mussten die Teilnehmer vier Knoten knüpfen. Zudem mussten sie sich im Zielspritzen, Hindernislauf, Schlauchrollen, Seilwerfen und Staffellauf beweisen. Am Ende hatten die Nachwuchsfeuerwehrler aus Pähl vor Peiting und Huglfing die Nase vorn. Von den 25 Jugendfeuerwehren im Landkreis stellten sich 21 den Herausforderungen des mittlerweile 25. Kreisjugendfeuerwehrtages. Heuer gab es außerdem das 35-jährige Bestehen der Feuerwehrgruppe Weilheim und die Gründung des Kreisfeuerwehrverbandes vor 15 Jahren zu feiern. Die Geschichte der Feuerwehr im Landkreis reicht aber noch weiter zurück. So gab es für die etwa 200 Besucher eine Vorführung aus der 99-jährigen Geschichte der fahrbaren Feuerwehrleitern zu sehen. „Den Anfang machte eine von Pferden gezogene Leiter aus dem Jahr 1909“, sagt Konrad Bischel, Kommandant der Weilheimer Feuerwehr. 80 Fahrzeuge, darunter mehrere Leiterwägen, die einen Ausblick aus 30 Metern Höhe gewährten, waren auf dem Festplatz zu sehen. Dementsprechend fiel auch Bischels Fazit aus: „Der Tag war ein voller Erfolg.“

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