Loth und Betz unterzeichnen Planungsvereinbarung

Spielregeln für "Achalaich" besiegelt

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Am Montag wurde der Vertrag von Bürgermeisterin Felicitas Betz und ihrem Weilheimer Kollegen Markus Loth unter Dach und Fach gebracht.

Polling – „Unsere Gemeinde bindet sich heute an Weilheim und umgekehrt ist dies auch der Fall“, sagte Bürgermeisterin Felicitas Betz, als sie am Rosenmontag die Planungsvereinbarung für das gemeinsame Gewerbegebiet „Achalaich“ unterschrieb.

Das Trauungszimmer im Rathaus bot für diesen Akt einen würdigen Rahmen. Für Betz ist die Vertragsunterzeichnung, zu der neben Weilheims Rathauschef noch Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Pollings Altbürgermeister Dominikus Weiß und einige Pollinger Gemeinderäte erschienen waren, „ein sehr, sehr wichtiger Schritt auf dem Weg nach ‚Achalaich‘“. Auch eine kleine Gemeinde brauche regelmäßige Einnahmen, um ihre Pflichtaufgaben erfüllen zu können.

Betz ist aber klar, dass in den nächsten zehn Jahren von „Achalaich“ wohl noch keine Gewerbesteuer fließen wird und manche Hürde zu meistern ist, bis das Projekt realisiert werden kann. Dem von den Bürgern geforderten Dialog werde man sich stellen, versprach Betz.

 Im Klosterort werden die Pläne für das insgesamt 16 Hektar große interkommunale Gewerbegebiet seit über 20 Jahren verfolgt. Weilheims Bürgermeister Loth war 2002 gerade mal einige Monate im Amt, als ihn sein damaliger Pollinger Kollege Dominikus Weiß auf das Thema ansprach. „Wir waren uns schnell einig, gemeinsam für das Projekt zu arbeiten“, wandte sich Loth an Weiß, der zustimmend nickte. Wie zuvor schon Betz hob auch Loth den persönlichen Einsatz der Landrätin für „Achalaich“ hervor: „Sie haben im Landratsamt ein Machtwort gesprochen, nachdem die Sache in Schieflage geraten war.“

 Polling und Weilheim, ergriff Jochner-Weiß das Wort, verbinde jetzt neben ihrer Vergangenheit auch eine „gemeinsame Zukunft“.

Weilheims Einzelhandel habe von „Achalaich“ keine Konkurrenz zu befürchten, fuhr Bürgermeister Loth fort, weil diese Sortimente dort ausgeschlossen werden. Vorstellbar seien eine Disko oder ein Tanzlokal.

Frühestens in einem Jahr, hieß es bei der Vertragsunterzeichnung, könnte mit der verkehrstechnischen Erschließung von „Achalaich“ begonnen werden.

Maria Hofstetter

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