Standortförderverein und Gewerbeverband ehren Weilheimer Unternehmer

Ein Oskar für Max Lipp

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Max Lipp (Mitte) freute sich mit seiner Frau Barbara und Sohn Florian (3.v.li.), Vorsitzender des Vereins für Standortförderung, über den Standort-Oskar. Es gratulierten (v.li.) Hans-Georg Geist, Markus Loth, Klaus Bauer und Stefan Frenzl.

Weilheim – Er ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, engagiert sich ehrenamtlich und macht jede Gaudi mit: Max Lipp bekam am Mittwoch den Standort-Oskar von Standortförderverein und Gewerbeverband verliehen.

Zum vierten Mal wählte die prominent besetzte Jury heuer einen würdigen Preisträger. „Die Kriterien schränken den Personenkreis sehr ein“, erklärte Hans-Georg Geist, Vorsitzender des Gewerbeverbands, die vielen Punkte, die bei der Benennung zum Tragen gekommen sind. Der Standort-Oskar sei als Lob für Unternehmer gedacht, die oft wenig Anerkennung in der Öffentlichkeit bekommen würden.

„Mehr als ein Dutzend Vorschläge“, verriet Bürgermeister Markus Loth, seien eingegangen. Die Veranstalter hätten sich „sehr bemüht, das Ergebnis geheim zu halten.“ Das ist auch gelungen. Lipp war daher äußerst erstaunt, als die Beschreibung des Siegers immer mehr auf ihn passte. Als sein Name schließlich fiel, wurde sein Grinsen immer breiter. 

Vor der Übergabe des Preises hielt Klaus Bauer, der ihn im letzten Jahr bekam, eine Laudatio. Lipp sei ein „kritischer Zeitgenosse“, aber auch für seinen Humor bekannt. „Er freut sich, wenn was los ist in der Innenstadt. Wenn nichts los ist, inszeniert er es selbst“, lobte Bauer Lipps Ideenreichtum und sein Engagement. „Er ist das Sprachrohr des innerstädtischen Einzelhandels“ und „ein Mann klarer Worte – wenn sie bairisch sind, umso besser.“ Nach mehreren Anekdoten und der Aufzählung vieler Verdienste kam dann auch Lipp selbst zu Wort. 

Er danke Weilheim und hielt seine Rede kurz. Ob des vielen Lobes zeigte er sich bescheiden: „Ich wusste gar nicht, dass ich so ein toller Mensch bin.“

Von Ursula Gnadl

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