IHK baut ihren Standort in Weilheim aus und bezieht neue Geschäftsräume an der Pütrichstraße

Sprachrohr für 38 500 Betriebe

+
Die IHK bleibt in Weilheim: Heidrun Brugger, Ehrenvorsitzende des IHK-Gremiums Weilheim-Schongau-Landsberg (li.), hat sich vehement für den Standort Weilheim eingesetzt. Weiter v. li. Klaus Hofbauer, Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Bürgermeister Markus Loth, IHK-Präsident Dr. Eberhard Sasse und Herbert Klein, Vorsitzender des IHK-Gremiums.

Weilheim – Die zentrale Lage, der Branchenmix und die enge Nachbarschaft zu Ämtern, Behörden und weiteren Entscheidungsträgern waren mit ausschlaggebend dafür, dass die IHK an ihrem Standort in Weilheim festhält. An der Pütrichstraße 30-32, im ehemaligen Gesundheitszentrum, wurde am Donnerstag die neue Geschäftsstelle eingeweiht.

Auf 800 Quadratmeter Fläche hat die Wirtschaftsorganisation für 38 500 Mitgliedsbetriebe aus Dienstleistung, Handel und Gewerbe in den Landkreisen Weilheim-Schongau, Landsberg, Garmisch-Partenkirchen, Tölz-Wolfratshausen und Miesbach „starke Serviceeinheiten geschaffen“, hob IHK-Präsident Dr. Eberhard Sasse hervor. Mit dem Anspruch, in der Region mehr Präsenz zeigen, wurde einem Votum der IHK-Vollversammlung Rechnung getragen. „Erweiterte Beratungskompetenzen und näher an die Betriebe“, so die Devise.

Geschäftsstellenleiter Klaus Hofbauer und sein Team sind vom Bahnhofsplatz in repräsentative, lichtdurchflutete Räume umgezogen. Ihr Aufgabenbereich umfasst die Bildungsberatung ebenso wie das kaufmännische Prüfungswesen und die betriebswirtschaftliche Beratung. Die IHK-Akademie Weilheim soll weiter ausgebaut werden, das regionale Ehrenamt der IHK hat hier ihr „Basislager“. Die Kosten für den Umbau wurden mit 1,4 Mio. Euro beziffert.

Landrätin Andrea Jochner-Weiß verwies auf gemeinsame Projekte der IHK mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises – „wir arbeiten Hand in Hand“ und griff die Forderung des IHK-Präsidenten auf, sich für die Verbesserung der Infrastruktur stark zu machen. Bürgermeister Markus Loth erinnerte an das Engagement der Stadt, als die IHK auf Standortsuche war und Gerüchte über eine mögliche Abwanderung kursierten: „Wir haben Flagge gezeigt.“ Mit dem Einzug der IHK hat die Sparkasse, Eigentümerin des Gebäudes, das Objekt zu 75 Prozent vermietet. Der erste Stock steht laut Sprecher Robert Mayer völlig leer.

Für IHK-Präsident Sasse herrschte am Donnerstag „typisches Unternehmerwetter. Man sieht nicht, was sich hinter dem Nebel verbirgt. Doch die IHK zeigt Richtung – auch hinter dem Nebel.“

von Maria Hofstetter

Meistgelesene Artikel

Es war einmal...

Region – Geschichten dienen als kulturelles Gedächtnis der Gesellschaft und sie regen die Fantasie an. Eine Form des Geschichtenerzählens ist das …
Es war einmal...

Starker Start ins neue Jahr

Weilheim – Immer öfter kämpfen kleinere Geburtshilfeabteilungen ums Überleben – in der Weilheimer Frauenklinik scheint das nicht der Fall zu sein.
Starker Start ins neue Jahr

KönigsCard ab Mai

Landkreis – Die Gäste im Blauen Land, im Werdenfelser Land und im Allgäu nutzen sie bereits: Die KönigsCard, die ihnen im Urlaub zahlreiche …
KönigsCard ab Mai

Kommentare