Tausende Besucher bei 2. Street Food-Festival in Schongau

Außergewöhnliches Essen auf Rädern

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Fast kein Durchkommen war am Sonntag am Marienplatz. Über 5000 Besucher zogen im Laufe des Nachmittags von Foodtruck zu Foodtruck und nutzten auch die Gelegenheit, in den geöffneten Altstadt-Geschäften zu stöbern.

Schongau – Frühlingshafte Temperaturen, eine Auswahl an Gerichten, die jedes Gourmetherz höher schlagen ließ und dazu noch ein verkaufsoffener Sonntag: Das 2. Street Food-Festival lockte die Besucher am Wochenende in Scharen in die Schongauer Altstadt. Angesichts des Erfolgs steht für die Veranstalter schon jetzt fest: Die Foodtrucks werden auch im kommenden Jahr Station in der Lechstadt machen.

Wenn Liebe durch den Magen geht, wie ein bekanntes Sprichwort behauptet, dann dürften sich die Betreiber der 18 Food­trucks, die von Freitag bis Sonntag am Schongauer Marienplatz Aufstellung bezogen hatten, eine großen Schar neuer Verehrer gewiss sein. Schon am Freitagmittag zur Eröffnung des 2. Street Food-Festivals zogen die bunten Gefährte, von ihren Besitzern liebevoll zu Küchen auf Rädern umgebaut, die ersten neugierigen Besucher an.

Was im Sommer bei der ersten Auflage am Bürgermeister-Schaeggerplatz in einer kleineren Version schon gut angekommen war, musste diesmal den Vergleich mit ähnlichen Veranstaltungen in Großstädten wie Augsburg und München nicht scheuen. Den Rosmarinkartoffelburger mit Pullled Pork oder doch lieber das Pendant vom Hirsch? Einen klassischen Hot Dog oder den Sch(m)andfleck auf die Hand? Die Auswahl an kreativen Gerichten war derart groß, dass viele Besucher nicht nur einen Foodtruck ansteuerten, sondern sich durchprobierten.

Besonders am Sonntag hieß es vor dem Genuss allerdings erst einmal Schlange stehen, so groß war der Andrang. „Das war schon extrem“, sagt Sebastian Philipp, der die Veranstaltung gemeinsam mit Domenic Lohrmann organisiert hat. Allein an diesem Tag tummelten sich gut 5000 Besucher in der Schongauer Altstadt.

2. Street Food-Festival in Schongau - die Bilder

Das freute auch die Geschäfte, die am Sonntagnachmittag geöffnet hatten. Er selber sei gar nicht aus dem Laden herausgekommen, sagt Franz Köpf, Inhaber von Euronics Köpf. Ähnlich ging es den benachbarten Geschäftsleuten, mit denen der Vorsitzende der Schongauer Werbegemeinschaft gesprochen hat. Das Street Food-Festival sei eine Bereicherung für den verkaufsoffenen Sonntag gewesen, stellt Köpf fest. „Das war einfach mal was Neues.“

Wiederholung erwünscht

Aus Sicht der Werbegemeinschaft hätte man daher nichts dagegen, wenn die Food­trucks im nächsten Jahr wieder Schongau ansteuern würden. Die Chancen dafür stehen gut, denn das Geschäft lief für die Betreiber nicht nur am Sonntag, sondern auch an den beiden anderen Tagen mehr als zufriedenstellend. Entsprechend positiv fielen die Rückmeldungen aus, die die Organisatoren erreichten. „Alle haben gesagt, dass sie gerne wiederkommen würden“, sagt Sebastian.

Die Veranstalter haben deshalb bereits einen Termin an Pfingsten für die dritte Auflage des Street Food-Festivals im Auge. „Darüber müssen wir vorher aber erst noch mit der Stadt sprechen.“ Dort dürfte man angesichts des überregionalen Werbe-Effekts wohl wenig Einwände gegen eine Wiederholung haben. Die Besucher waren teils aus Augsburg nach Schongau gefahren.

Christoph Peters

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