Das Team ist komplett – Come In: Alle Stellen wieder besetzt – Angebot soll weiter ausgebaut werden

„Hereinspaziert, wir sind wieder komplett und für euch da“, ruft das Come-In-Team allen Weil-heimer Jugendlichen zu. V. li.: Rainer Strick (Amt für Jugend und Familie), Streetworker Tobias Bihlmaier, Mirko Jähnel, Nicole Tafertshofer, Suela Kacaca, Bürgermeister Markus Loth. Foto: Gsöll

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KATHARINA GSÖLL; Weilheim – Das Team ist vollständig – nun kann das Come In seinen jugendlichen Besuchern umfangreichere, auch viele neue, Aktivitäten bieten. Geleitet wird das Team seit dem 1. Dezember 2011 von der Sozialpädagogin Nicole Tafertshofer. „Es wurde Zeit, dass das Personalkarussell aufhört, sich zu drehen“, ist Karin ­Hinzpeter-Gläser vom Kinder- und Jugendbüro froh, dass wieder alle Stellen mit kompetenten Pädagogen besetzt sind, und hofft, dass die Kontinuität von Dauer ist. ­Tafertshofer arbeitet bereits seit 2009 in Teilzeit im Come In. Vorher war die 33-Jährige bei den SOS-Kinder- und Jugendhilfen beschäftigt. Neben der Leitung des Jugendzentrums übernimmt die Huglfingerin auch die Öffentlich- keitsarbeit und ist für Sportangebote zuständig. Geplant sind ein Fußballturnier und, wie schon im vergangenen Jahr, die Teilnahme am Aulauf mit einer eigenen Come-In-Mannschaft. Mirko Jähnel ist erst seit zwei Monaten als „Mann fürs Praktische“ dabei. ­Der Sozialpädagoge hat schon gemeinsam mit Jugendlichen Sportgeräte installiert und will ihnen nun zeigen, wie sie ihre Fahrräder selbst reparieren können. „Über alltägliche, handwerkliche und kreative Tätigkeiten ist es oft einfacher, Zugang zu den Jugendlichen zu finden als mit Worten“, so die Erfahrung des gebürtigen Neubrandenburgers. Weil er plant, eine Ausbildung im sozialen Bereich zu machen, hat Martin Asanger im September ein Freiwilliges Soziales Jahr im Come In begonnen. Ab September 2012 wird dann ein neuer „FSJ-ler“ gesucht. Suela Kacaca bereichert das Jugendhaus seit April mit Bastel-, Näh- und Backangeboten. Im Frühjahr will sie mit den Jugendlichen die Gartengestaltung in Angriff nehmen, eine Beach-Bar bauen und ein Kräuterbeet anlegen. Auch eine Hollywoodschaukel wäre denkbar und die graue Mauer soll mit Efeu berankt und mit Graffiti verschönert werden. Zur besseren fachlichen Anbindung hat die Stadt Weilheim die Trägerschaft der Streetwork-Stelle an die Brücke Oberland übertragen, finanziert von der Stadt und vom Landkreis bezuschusst. Besetzt wurde sie mit Tobias Bihlmaier.

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