Ingrid Hartmann-Kugelmann leitet das Staatliche Schulamt

Viel Verantwortung

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Schulamtsdirektorin Ingrid Hartmann-Kugelmann (mi.) folgt Gabriele Freidhoff ins Amt, die sich in die Altersteilzeit verabschiedet hat. Landrat Friedrich Zeller hieß die neue Fachliche Schulamtsleiterin willkommen.

Weilheim/Landkreis – Den Unterricht an 39 Schulen organisieren. Lehrkräfte zuteilen und fördern. Schulleiter beurteilen. Fachliche und organisatorische Stütze sein. Pädagogische Neuerungen voranbringen: Das Aufgabenspektrum von Ingrid Hartmann- Kugelmann ist reichlich bemessen und die Verantwortung groß.

Das bestätigte auch der Landrat, als er die neue Schulamtsdirektorin in deren Weilheimer Büro besuchte. Hartmann-Kugelmann (52), in Weilheim wohnhaft und gebürtig aus Schwabniederhofen, hat mit der fachlichen Leitung des Staatlichen Schulamtes im Landkreis Weilheim-Schongau „eine einflussreiche, wichtige Stelle“ übernommen, die jedoch in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird, stellte Dr. Friedrich Zeller fest. Der Landrat, dem die Schulamtsdirektorin rechtlich unterstellt ist, verglich den neuen Job der Weilheimerin mit dem eines Unternehmers. 

 Hartmann-Kugelmann ist bereits seit fünf Jahren als Schulrätin am Schulamt tätig. Ihr beruflicher Weg hatte sie zuvor unter anderem in die Josef-Zerhoch-Grundschule Peißenberg (Konrektorin) und in das Kultusministerium (Regierungsschulrätin für den Bereich Lehrer- ausbildung und Schulsozialarbeit) geführt. Das Kultusministerium hat die 52-Jährige zur Nachfolgerin von Gabriele Freidhoff bestellt, die im Mai in Altersteilzeit gegangen ist. Als fachliche Chefin des Staatlichen Schulamtes ist Hartmann-Kugelmann für die Organisation und den Unterricht in 30 Grund- und Mittelschulen im Landkreis verantwortlich. 

In den Sommerferien herrschte hier Hochbetrieb, sprach die Leiterin eine große Herausforderung an: „Wir bekamen 49 neue Lehrkräfte zugeteilt.“ Die Grund- und Mittelschulen seien zur Zeit mit Lehrern gut versorgt, das neue Schuljahr startete mit leicht gesunkener Schülerzahl und mehr Klassen (wir berichteten). Für die nächsten Jahre zeichnet sich auf der Schulleiterebene „ein großer Generationswechsel“ ab, erfuhr Landrat Zeller bei seinem Besuch im Schulamt. Dass vier der insgesamt 30 Inklusionsschulen in Oberbayern neuerdings im Landkreis Weilheim-Schongau beheimatet sind, erfüllt Hartmann-Kugelmann, die Probleme gern im persönlichen Gespräch klärt, mit Stolz und Freude. Gabriele Freidhoff, der die Inklusion ebenfalls ein „wichtiges Anliegen“ war, hatte sich in ihrer Amtszeit zusammen mit ihrer Nachfolgerin für das gemeinsame Unterrichten von behinderten und nichtbehinderten Kindern eingesetzt. Umso mehr freut sie sich, dass Ingrid Hartmann-Kugelmann, die von sich sagt, „aus tiefstem Herzen Pädagogin“ zu sein, dieses Engagement nun zielstrebig fortsetzen wird.

Maria Hofstetter

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