Fünftes Vintage Motor & Musical Festival zieht Fans in Scharen an

Große Show der "Oldies"

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Einer der schönsten US-Cars: Franco Colle und Kurt Guffanti lassen auf dem Festival an der Tiefstollenhalle den Besitzer zu Wort kommen.

Peißenberg – Am vergangenen Samstag hatten die Freunde historischer Motorräder und Automobile einen Festtag. Kaum einer der vielen Besucher ließ sich vom regnerischen Wetter die Laune verderben und vom Besuch des Vintage Motor & Musical Festivals auf dem Tiefstollengelände abhalten.

Stolze Fahrzeugbesitzer aus Bayern, Österreich, der Schweiz und der Slowakei hatten nicht nur ihre motorisierten Lieblinge mitgebracht, sondern sich teils im Look der entsprechenden Jahre gekleidet. Mit dabei waren große amerikanische Namen, wie Cadillac, Chrysler, Chevrolet, Mustang, Dodge, aber auch deutsche und italienische Klassiker. Es wurde gestaunt, gefachsimpelt und am Abend auch getanzt.

Allgegenwärtig war am Nachmittag das Röhren großvolumiger Motoren, Benzinduft hing in der Luft. Gut gefüllt war der Biergarten, in dem besonders die an der Strecke gelegenen Plätze nicht lange frei blieben. Hier paradierten die Schönsten der Schönen, manche ungeschminkt im verblichenen Lack oder glänzend wie aus dem Showroom.

Prämiert wurde in fünf Kategorien: EU-/US-Klassiker, Motorräder, Roller und Wild Things. Zugunsten des Seniorenzentrums St. Ulrich wurde eine Vespa (Baujahr 1978) versteigert. 40 Bieter trieben den Preis bei Ebay bis auf 3 049 Euro. Unter dem original Blech hatte der Vorbesitzer eine komplett neue Technik montiert.

Langeweile kam auch bei der Jugend nicht auf. Kaum einer, der nicht gemeinsam mit den Eltern alte Fahrzeuge bewunderte und mit Appetit ein deftiges oder süßes Schmankerl verzehrte. Strahlen konnte, wer sich unter dem Blick der Besitzer in einen Klassiker setzen und wie ein König fühlen durfte. Spitze war auch die musikalische Unterhaltung: In den Bereichen Rock, Blues und Country wetteiferten sechs Bands um den Applaus der Zuhörer. Als besondere Überraschung hatten die Organisatoren einen Interpreten aus Texas gewinnen können. Die Anerkennung für das Festival war groß: „Gut, dass wir hergekommen sind, sonst hätten wir etwas verpasst“, äußerten sich zwei Freundespaare. Das Resümee der Veranstalter am späten Nachmittag fiel positiv aus. „Wir sind sehr stolz auf die vielen Besucher, die trotz des regnerischen Wetters kamen, auf unser Gasoline-Gang Team und die Bands, die teils weite Wege auf sich genommen haben“, zogen Franco Colle und Kurt Guffanti eine erste Bilanz.

Von Georg Müller

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