Gut vorbereitet zur Jobmesse – Jugendliche und ihre Eltern machen sich über Berufsbilder und Studiengänge schlau

Stände wie der des Zimmererhandwerks zogen die jungen Leute magisch an. Hier der „Nageltest“, bei dem auch Mädchen ihren „Mann“ standen. Foto: Müller

Einen Nachmittag lang informierten in der Stadthalle 71 Aussteller über 90 Berufsbilder und 20 Studiengänge. „Das ist erstklassige und hochprofessionelle Darstellung“, lobte Landrat Dr. Friedrich Zeller.

„Was kann ich bei Ihnen werden?“, fragten die fast 2 000 Besucher am häufigsten bei der neunten Jobmesse am vergangenen Mittwoch. Wie groß das Interesse der oft von ihren Eltern begleiteten SchülerInnen war, zeigte vor der Eröffnung am Einlass die lange Schlange der Wartenden. Die meisten jungen Leute hatten sich gut vorbereitet und konkrete Vorstellungen von ihren beruflichen Wünschen. „Ein interes- santer Beruf im Handwerk wäre toll“, findet Stefan (14) aus Huglfing. Veronika (15) aus Dießen sieht ihre berufliche Zukunft „als Kauffrau, vielleicht bei Roche oder in der Sparkasse“. Sie hat bereits ein Praktikum als Immobilienkauffrau absolviert, erklärt die von ihrer Mutter begleitete Realschülerin. Die gute Vorbereitung der Initiatoren inklusive Standverzeichnis und Tragetasche hatte den Vorteil, dass gezielt gesucht und nachgefragt wurde. Das Lob für die gewachsene Professionalität war einmütig. „Ich habe viel Anerkennung an den Ständen gehört; es gab interessante Diskussionen“, sagte Kreishandwerksmeister Stefan Zirngibl. Robert-Christian Mayer vom Arbeitskreis Schule-Wirtschaft stellte „den höchsten Zuspruch der vergangenen Jahre“ fest. Auch die Vorkenntnisse über das gewünschte Berufsbild hätten zugenommen. Landrat Zeller freute es, dass einige Firmen gleich ihre Lehrlinge zur Beratung mitgebracht hatten, und er kündigte an: „Das Erfolgs-projekt Jobmesse wird weitergehen.“

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