Feuer in Weilheimer Mehrfamilienhaus durch Zigarettenkippe verursacht ? – 50 000 Euro Schaden

Drei Verletzte bei Wohnungsbrand

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Dicke Rauchschwaden quollen aus dem Mehrfamilienhaus an der Steinlestraße. Drei Personen und einen Hund rettete die Feuerwehr über eine Drehleiter, zwei weitere Bewohner wurden von einem Atemschutztrupp in Sicherheit gebracht. 

Weilheim – Ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus an der Steinlestraße hielt in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag die Rettungskräfte in Atem. Zwei Personen wurden leicht und ein weiterer Anwohner schwer verletzt. Letzterer ist nach Polizeiangaben außer Lebensgefahr.

Gegen 3.10 Uhr hatte der Mieter einer Wohnung im Bereich seines Bettes das Feuer bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. „Beherzt lief der Mann im Mehrfamilienhaus umher und warnte seine Nachbarn vor den Flammen“, schildert Polizeisprecher Anton Huber vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd aus Rosenheim die Situation.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand die Wohnung im ersten Stock in Brand, das Treppenhaus war ab diesem Obergeschoss „mit undurchdringlichem Brandrauch gefüllt“, berichtet Weilheims Kommandant Konrad Bischel. Die starke Rauchentwicklung hatte für eine Nachbarin und den Entdecker des Brandes eine leichte Rauchgasvergiftung zur Folge. Einen Hausbewohner aus einer darüber liegenden Wohnung traf es schwer: Er wurde mit Verbrennungen und einer starken Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Feuerwehren aus Weilheim, Marnbach-Deutenhausen und Unterhausen brachten den Brand laut Kommandant Bischel mit über 60 Aktiven und zwölf Löschfahrzeugen „relativ schnell unter Kontrolle“. An der Holzdecke der betroffenen Wohnung waren bis circa 6 Uhr umfangreiche Nachlöscharbeiten nötig.

Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen bei 50 000 Euro. Zur Brandursache befragt, erklärte Polizeisprecher Huber: „Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse gehen die Brandfahnder der Kripo Weilheim von einer brennenden Zigarettenkippe als Ursache für den Brand aus. Die Ermittlungen dauern noch an.“

Von Maria Hofstetter

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