Das Gesundheitsamt ist ab sofort in der Eisenkramergasse beheimatet

Umzug geschafft

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Landrätin Andrea Jochner-Weiß erhielt zum Einzug des Gesundheitsamtes in die Räume der Sparkasse einen Blumenstrauß überreicht. Sparkassendirektor Josef Koch (re.) begrüßte die Landrätin, Gesundheitsamtsleiter Dr. Karl Breu (vierter v. li.) und die Mitarbeiter des Amtes als neue Mieter in der Eisenkramergasse.

Weilheim – Der Umzug ist abgeschlossen: Die neuen, für das Gesundheitsamt angepassten Räumlichkeiten befinden sich im zweiten und dritten Stock des neuen Sparkassengebäudes, Eisenkramergasse 11.

Sparkassendirektor Josef Koch begrüßte die neuen Mieter und hob die bereits langjährigen guten Kontakte zum Landratsamt hervor. „Ich habe zwei Wünsche“, sagte Koch zu Gesundheitsamtsleiter Dr. Karl Breu. „Ich hoffe, dass Sie und Ihre Mitarbeiter sowie die Besucher sich wohl fühlen. Und, dass wir auch weiterhin eine gute Beziehung haben.“ „Das Landratsamt war eh ein bisschen überbelegt“, so Landrätin Andrea Jochner-Weiß. Mit den Asylangelegenheiten sind weitere 40 Mitarbeiter beschäftigt und da wurde es räumlich eng im Landratsamt. Dr. Breu wollte nur umziehen, wenn es eine räumliche Verbesserung gebe, erzählte Jochner-Weiß. „Dann waren wir das erste Mal hier und er sagte, wir ziehen um.“ Sie wünschte den 22 Mitarbeitern des Gesundheitsamtes, dass sie sich an ihrem neuen Arbeitsplatz wohlfühlen.

Breu bestätigte, dass er zu Beginn skeptisch war, ob es sich hier um die richtigen Räume handle, „aber jetzt sind wir überzeugt und leben uns hier ein“. Er freut sich, dass der Umzug während des laufenden Betriebes erfolgte und die Kunden Verständnis für die Einschränkungen zeigten. Alle Mitarbeiter haben super zusammengeholfen und den Umzug realisiert. Auch wenn die Ablaufpläne nicht geklappt haben, wurde souverän reagiert und improvisiert. „Das macht das Chefsein fröhlich“, bekundete Breu. Das Gesundheitsamt nimmt eine Fläche von 1 002 Quadratmetern ein, ist behindertengerecht eingerichtet, und den Besuchern stehen 88 Plätze in der Tiefgarage zum Parken zur Verfügung. Der Zugang zum Amt erfolgt über das Treppenhaus und den Aufzug und ist natürlich unabhängig von der Sparkasse.

Der nach ökologischen Gesichtspunkten ausgerichtete Sparkassen-Neubau wurde 2001 fertig gestellt. Die Decken sind sogenannte „thermoaktive Decken“, durch welche Wasserrohre verlaufen. Über diese kann im Winter geheizt und im Sommer gekühlt werden. Zusätzlich gibt es noch ein Blockheizkraftwerk und Solarenergie. Alle Materialien wurden auf ihre Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit geprüft, erklärte Koch. Baumaßnahmen sind „Dinge, die man nicht sieht, aber mal erwähnen darf“.

Von Melanie Wießmeyer

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