Jeder Kilometer zählt – Weilheim beteiligt sich wieder am bundesweiten Stadtradeln

Radeln für den Klimaschutz

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Bei den aktiven Radlern mit dabei sind auch Bürgermeister Markus Loth und zweiter Bürgermeister Horst Martin.

Weilheim – Auch in diesem Jahr ist Weilheim beim Stadtradeln mit dabei. Immer mehr Teilnehmer schließen sich zu Teams zusammen, um für sich selbst, die Umwelt und für den Wettbewerb der Städte untereinander möglichst viele Kilometer mit dem Rad zu erfahren.

Egal ob zur Arbeit oder in der Freizeit, jeder Kilometer der mit dem Rad gefahren wird zählt – und das sowohl beim Klimaschutz als auch bei der Frage, wer die aktivsten Radler in Weilheim und beim Städtevergleich sind. Zweiter Bürgermeister Horst Martin radelt nicht nur privat das ganze Jahr über, sondern auch zu offiziellen Terminen wie einer Gratulation: „Ich habe die Satteltaschen und da passen die Blumen super rein“. Natürlich ist er auch beim Stadtradeln mit von der Partie. „Ich möchte ein Vorbild sein“, erklärte Martin, dem die Verkehrsentlastung für Weilheim ein Anliegen ist.

Mitmachen kann jeder. Einfach bis Samstag, 25. Juni, unter www.stadtradeln.de (hier die richtige Kommune suchen) anmelden. Es besteht die Möglichkeit, ein Team anzumelden oder einem Team beizutreten. Jeder gefahrene Kilometer kann dann im Online-Radelkalender oder per Stadtradeln-App eingetragen werden und fließt in die Wertung ein. Friederike Vogel von der Agenda 21 Mobilität und Verkehr freut sich, dass bereits viele Vereine, Gruppen und Betriebe Teams angemeldet haben. So sind zum Beispiel zwei Kindergärten, das Staatliche Bauamt, der Heimat- und Trachtenverein – bereits mit 30 Radlern und auch der Biomichl mit dabei. Insgesamt sind es bislang 21 Gruppen, deren kreative Teamnamen von „Rotes Früchtchen“ bis „Wilder Westen“ reichen.

Der offizielle Startschuss in Weilheim ist am Sonntag, 26. Juni, zum Johannimarkt. Zusammen mit dem Bürgermeister geht es auf einen Mini-Radelausflug, um die ersten Kilometer zu sammeln. Das Ende der Aktion ist dann am 15. Juli.

Als Anregung gibt es für die aktivsten Radler (zum Beispiel aktivste Familie oder die meisten Kilometer) auch Preise zu gewinnen. Die Abschlussfeier mit Preisverleihung findet im Herbst statt.

Um die Radinfrastruktur zu verbessern, gibt es die Meldeplatform RADar! (auf der Stadtradelwebsite). Hier können Stolpersteine für Radfahrer, zum Beispiel Schlaglöcher, gemeldet werden.

von Melanie Wießmeyer

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