Die Zielmarke lautet "1+6+x"

Im März möchte die SPD zwei Mandate mehr – Martin schlägt Social Network für Weilheim vor

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Vorne v.li.: Michael Lorbacher, Gerhard Trautinger, Ingo Remesch, Horst Martin, Petra Arneth-Mangano, Gillian Pal und Brigitte Bock sind unter anderem auf der Liste.

Weilheim – Die Weilheimer SPD Fraktion traf sich vor Kurzem im Gasthaus Oberbräu, um ihre Kandidaten für den Stadtrat zu wählen. Im Anschluss an die Kandidatenkür erläuterte Bürgermeisterkandidat Horst Martin der Mitgliederversammlung noch einmal ausführlich die fünf Schwerpunkte seiner Wahl.

Im Bereich Jugend, Familie und Senioren soll eine Familienbörse, ein Zusammenschluss aus ehren- und hauptamtlichen Gruppierungen, den Dreh- und Angelpunkt familiennaher Dienstleistungen bilden. Mittels Projektgruppen sollen die Jugendlichen bei der Stadtentwicklung, zum Beispiel beim Schaffen von Treffpunkten in einer erweiterten Fußgängerzone oder auf einem neuen Bahnhofsplatz, beteiligt werden. Weiter ist Martin die Schaffung bezahlbaren Wohnraums für junge Familien oder einkommensschwächere Senioren wichtig. Hier schlägt er eine engere Zusammenarbeit mit Wohnungsgenossenschaften und die Einführung des „Erdinger Modells“ vor. Das heißt, Bauträger werden verpflichtet, 30 Prozent des neugeschaffenen Wohnraums zu günstigeren Konditionen zu vermieten oder zu verkaufen. Diese Konditionen werden von der Stadt festgelegt. Die Umsetzung der Energiewende will Martin ohne Tabus bei der Alternativenuntersuchung und mit der Kompetenz der Stadtwerke vorantreiben. Damit überhaupt neue Betriebe in Weilheim ansiedeln können, bezeichnet Martin den Breitbandausbau als Sofortmaßnahme. „Die Stadt hat hier die Entwicklung verschlafen“, so Martin. Zuletzt will der Bürgermeisterkandidat die Bürgerbeteiligung durch Einführung eines „Weilheim Social Network“ (WSN) modernisieren. Martin spürt eine Wechselstimmung in Weilheim, er ist deshalb davon überzeugt, dass die von ihm vorgegebene Zielmarke „1+6+x“, ein SPD-Bürgermeister und mehr als sechs SPD-Stadträte mit einer starken SPD, erreichbar sind.

Von Kreisbote

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