Rund 400 Starter über drei und zehn Kilometer

Starke Zeiten bei Weilheimer Aulauf

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Die Mädels unter acht Jahren konnten den Start beim Aulauf gar nicht erwarten.

Weilheim – Tradition hat der Lauf durch die Weilheimer Au ohne Zweifel. In diesem Jahr wurde er bereits zum 78. Mal ausgetragen. Tradition hat dabei auch das gute Wetter. Sonnenschein und angenehme Temperaturen bescherten den rund 400 Startern auf den verschiedenen Strecken optimale Bedingungen.

„Besser könnte es gar nicht sein“, freute sich Martin Herrmann, der Chef der veranstalteten TSV-Leichtathleten. Beim Blick in den Start-/Zielbereich am Auweiher konnte man den Eindruck eines großen Familienpicknicks mit Sport haben. Gute Laune überall, sowohl vor als auch nach den Rennen – auch, wenn die Nervosität vor allem bei den jungen Teilnehmern, die auf verkürzten Strecken an den Start gingen, nicht zu übersehen war. Nachdem das Startsignal ertönte, war sie aber verflogen. 

Mit viel Ehrgeiz und Eifer ging es auf die Strecke. Alle Läufer wurden dann mit viel Applaus ins Ziel getragen. Auf den längeren Distanzen gab es aber auch starke Leistungen zu bewundern. 

Klaus Mannweiler (Wolfratshausen) war in 34:16 Minuten Schnellster über die zehn Kilometer, die insgesamt 118 Starter in Angriff nahmen. „Die Strecke gefällt mir sehr gut. Ich war bestimmt nicht zum letzten Mal da“, strahlte Mannweiler nach dem Sieg bei seiner Premiere in der Au. 

Er verwies Vorjahressieger Thomas Scheifl (LG Tölzer Land) auf Platz zwei. „Ein bisschen schneller wollte ich schon sein“, war Scheifl mit seiner Zeit nicht ganz zufrieden. Rang drei holte sich Uli Griesbeck aus Peißenberg. Einen Favoritensieg gab es bei den 3 000 Metern. German Hehn (München) setzte sich knapp gegen Peter Vogt (Rottenbuch) durch. „Ich musste ganz schön kämpfen“, räumte Hehn, der in 9:36 Minuten ins Ziel kam, danach ein. 

Wesentlich lockerer ließen es dagegen einige Nordic Walker über fünf oder zehn Kilometer angehen. 

Spaß hatten aber alle Teilnehmer, darunter auch eine größere Abordnung des Reha-Sportvereins Weilheim, die unter anderem mit drei Rollstuhlfahrern am Start waren. „Das zeigt, dass der Aulauf für alle etwas ist“, meinte Streckensprecherin Elfi Knissel. 

Lob wurde am Ende dem Veranstalter zuteil, auch für die reibungslose Organisation, bei der vor allem die zügige Siegerehrung herausstach. „So kurz nach dem Lauf gleich die Urkunden zu bekommen, gibt es sonst nirgends“, meinte ein zufriedener Läufer vor dem Nachhauseweg.

Von Roland Halmel

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