Wichtige Punkte

Stark am Netz (von links): Tatjana Gehrlich, Anja Schüler und Annika Frisch vom FC Penzing.

Die Volleyball-Damen des FC Penzing haben am Wochenende zwei wichtige Siege aus dem Allgäu mit nach Hause gebracht. Sowohl gegen Türkheim als auch gegen Bobingen hieß der Endstand 3:2 für den FCP.

„Trotz Ausfällen, Verletzungspech und Trainingsrückstand hat die Mannschaft alles in allem einen großartigen Spieltag absolviert“, war das Resümee des Trainers nach insgesamt vier Stunden Spielzeit mit zuletzt nachlassender Konzentration und auch die Kraft. Gerade deswegen lagen sich nach dem zweiten, hart erkämpften Sieg gegen Bobingen alle erleichtert in den Armen und feierten die vier Punkte. Diese waren wichtig, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten. Das erste Spiel gegen die Unterallgäuerinnen begann mit einem hart umkämpften ersten Satz, lange war völlig offen, wer die Nase vorn haben würde (Endstand 28:26). Viel deutlicher ging der zweite Satz mit 25:13 für Penzing aus. Dies war die Konsequenz daraus, dass die Penzingerinnen zu jedem Zeitpunkt das Spiel führten und Türkheim keine Chance ließen in die Partie zu finden. Aber: Den dritten und vierten Satz mussten sie unnötigerweise abgegeben – Entscheidung im fünften Satz. Auch hier fand Penzing nicht gänzlich ins Spiel und machte zu wenig Druck im Angriff oder scheiterte schon am starken Block der Gegnerinnen. Gutes Aufschlagspiel und viel Volleyball-Erfahrung verhalfen vom 14:10-Rückstand zum 16:14-Sieg. Das zweite Spiel begann wie erwartet mit einem einfachen Satz-Sieg für Penzing. Solange alle Spielerinnen konzentriert das spielten, was sie können war der SSV Bobingen ein einfacher Gegner. Leider wurde das im zweiten und dritten Satz zum Verhängnis, denn durch das teilweise technisch unsaubere und unkonventionelle Volleyballspiel der Bobingerinnen fand Penzing kein Mittel dagegen zu halten. Oft reagierten sie nur, anstatt selbst zu agieren und den nötigen Druck im Angriff zu machen. Libera C. Degle ließ keinen Ball unnötig verloren gehen und holte aus der teilweise ungenauen Annahme und Abwehr immer das Beste heraus. In den letzten beiden Sätzen rissen sich dann nochmal alle am Riemen, halfen sich gegenseitig und konzentrieren sich auf jeden einzelnen Ball – jetzt hatte Penzing die Oberhand gewonnen und gewann auch dieses Spiel verdient als bessere Mannschaft im fünften Satz. bare

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