TSV zieht vor Gericht – Eishackler verklagen Bayerischen Eissport-Verband (BEV)

Die Entscheidung des BEV, die Peißenberger Eishackler trotz der Punkte aus dem mit 5:0 gewerteten Spiel gegen Höchstadt in die Abstiegsrunde zu versetzen, wird ein Fall für die Justiz.

„Nachdem unsere Frist bis Freitag 17 Uhr verstrich, ohne etwas vom Verband gehört zu haben, haben wir schriftlich Beschwerde eingelegt. Damit haben wir die Möglichkeit, vor einem Zivilgericht zu klagen“, berichtete TSV-Präsidentin Petra Maier in der Pressekonferenz nach dem Pfronten-Spiel. In dem mehrseitigen Schreiben von Vereinsjustitiar Martin Trautmann ist unter anderem die Aufnahme der Eishackler in die Aufstiegsrunde formuliert. Zudem steht eine fünfstellige Schadensersatzforderung im Raum. Dem Protest schloss sich auch die Marktgemeinde an. Bürgermeisterin Manuela Vanni bekundete vor dem Spiel ihre volle Unterstützung. Ihren Angaben nach will die Gemeinde ebenfalls Schadensersatzansprüche prüfen lassen. Eishackler-Chef Rudi Mach, der als einziger Kontakt zum BEV-Präsidenten Dieter Hildebrand hatte, nahmen die Ereignisse gesundheitlich stark mit. „Das einstündige Telefonat war sehr anstrengend. Mir geht es nicht mehr gut“, gestand er, der zahlreiche Solidaritätsbekundungen anderer Vereine erhielt. „Was der BEV macht ist eine Schweinerei“, äußerte sich dazu Pfrontens Co-Trainer Josef Richter.

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