Zurück mit mehr Komfort – Weilheimer Tafel wieder in Stadtmitte ansässig

„Vollbeschäftigung“ am ersten Verkaufstag in den neuen Räumen. Foto: Müller

Im neuen Laden der Weilheimer Tafel im ebenfalls neuen evangelischen Gemeindehaus herrschte am ersten Verkaufstag reges Treiben. Draußen warteten die ersten Kunden, drinnen roch es nach Lauch, Brot und Semmeln, auf dem Hof arbeiteten die Pflasterer noch auf Hochtouren.

Rund 20 MitarbeiterInnen ordneten die angelieferte Ware, füllten Regale und bereiteten die Ausgabe vor. Das Stimmengewirr im Verkaufsraum hatte Methode. „Wunderbar, alles ist fertig geworden, so wie es sich für eine Neueröffnung gehört“, freute sich Tafelsprecherin Evi Muche. Damit hat die zweijährige Übergangslösung in der „Blauen Jugendbaracke“ am Leprosenweg ein gutes Ende gefunden. Die Truppe der „Ehrenamtlichen“ ist nach dem in Eigenregie durchgeführten Umzug doppelt froh. Einmal über die neuen modernen Räume und über die Rückkehr zum alten Standort in der Stadtmitte. Nach einer kurzen Einlaufzeit wird sich die Tafel im Herbst mit einem „Tag der offenen Türen“ der Öffentlichkeit vorstellen. Der Verkauf findet wie gewohnt jeden Donnerstag ab 14 Uhr statt. Zu den Kosten für den Bau und die Ausstattung hat die Tafel in erheblichem Maße selbst beigetragen. Neben zweckgebundenen Mitteln aus Stiftungen und von Sponsoren erhielt der Verein große Unterstützung durch eine Vielzahl von Weilheimer Unternehmen in Form von Material- und Sachspenden sowie unentgeltlichen Arbeitsstunden. Damit konnte der Großteil der benötigten Investitionen durch eigene Leistungen aufgebracht werden. Um Missverständnisse zu vermeiden, weist die Tafel ausdrücklich darauf hin, dass die für die neuen Räume aufgewendeten Mittel nicht aus den laufenden Spenden und Sammlungen stammen. Diese Gelder wurden und werden nach wie vor in vollem Umfang für die Kunden der Organisation verwendet, erklärten die Tafelsprecher bei der Vorstellung der Räume.

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