Bis zum letzten Ball

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Roger Dacher vom TC Weilheim gewann den Gesola Cup 2013 beim Tennisclub Landsberg.

Landsberg – Bereits zum 15. Mal wurden auf der Anlage des Tennisclub Landsberg (TCL) die Senioren-Tennis-Landkreismeisterschaften mit DTB- Ranglistenwertung ausgetragen. Es war der bisher vierte Gesola-Cup unter der Schirmherrschaft des Ärztenetzes „Gesola“ (Gesundheitsorganisation Lech-Ammersee).

Der Namensgeber des Turniers hat sich auf die Fahnen geschrieben, den Seniorensport als gesundheitspräventive Maßnahme besonders zu fördern, aber beim Turnier sahen die Zuschauer außerdem hochklassigen Tennissport. Gespielt wurde nach einem Doppel-K.O.-System, in dem jeder Spieler mindestens zwei Spiele hat. Gewinnt ein Spieler alle Matches, so spielt er insgesamt vier Mal. „Verliert ein Spieler das erste Match, so hat er in einer Nebenrunde die Chance, sich dort weiter zu qualifizieren“, erklärt TCL-Pressesprecher Stefan Huber.

Insbesondere in der Altersklasse ab 40 Jahren beeindruckten die Spieler mit gekonntem Powertennis. Aber auch in den anderen Altersklassen waren spannende Spiele zu sehen. Beim Gesola Cup kämpften alle bis zum letzten Ball; schließlich ging es um wertvolle DTB-Ranglistenpunkte. „Dennoch wurden von allen Teilnehmern auf Fair Play geachtet“, hebt Huber hervor.

Im Finale der Herren 40 standen sich erneut die Vorjahresfinalisten Jiri Zavadil vom TC Friedberg und Roger Dacher vom TC Weilheim gegenüber. Auch in diesem Jahr war kein Kraut gegen Dacher gewachsen. Zavadil verlor in zwei Sätzen mit 2:6 und 4:6. Zwar gelang es Zavadil immer wieder durch seine Schnelligkeit, aussichtslos erscheinende Bälle noch zu returnieren. Aber zu überlegen war Dacher mit seinen platzierten Topspin-Grundlinienschlägen.

Bei den Damen in der Altersklasse ab 50 boten die Finalistinnen Angelika Strese vom TC Maichingen und Claudia Elbs vom TC Herrsching Spannung pur. In einem dramatischen Match gelang es Elbs nach Satzrückstand nochmal auszugleichen, so dass der Tiekbreak die Entscheidung bringen musste. Immer wieder jagte Elbs ihre Gegenspielerin vom links nach rechts. Doch wie von einer Gummiwand prallten die Bälle zurück zu Elbs. Am Ende hieß es dann 6:4, 3:6 und 10:7 für Strese.

Turnierleiter Dr. Karsten Lohscheidt vom TCL gelang es mit einem eingespielten Organisationsteam alles „unter einen Hut“ zu bringen. So mussten beispielsweise Spielergebnisse von den Plätzen in Kaufering, Friedheim oder vom TVJ möglichst schnell an die TCL-Schaltzentrale durchgegeben werden, um den ohnehin engen Zeitplan einhalten zu können. Dr. Lohscheidt zieht ein positives Fazit: „Es wird von Jahr zu Jahr professioneller. Dieses Jahr konnten wir alle Platzhelfer mit Sprechfunk ausstatten, was lange Laufwege ersparte. Nun können wir überlegen, wie wir die Turniereinnahmen am besten in die Jugendarbeit investieren.“

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