Unesco-Studie

263 Millionen Kinder gehen nicht zur Schule

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Kinderarbeit in Bangladesch: Laut einer neuen Unesco-Studie gehen weltweit 263 Millionen Kinder und Jugendliche nicht zur Schule. Foto: Abir Abdullah/Archiv

Bonn - 263 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit gehen einer neuen Unesco-Studie zufolge nicht zur Schule. Allein 142 Millionen Jugendlichen im oberen Sekundarschulalter - also zwischen 15 und 17 Jahren - bleibe der Schulbesuch verwehrt.

Das erklärte die UN-Kulturorganisation am Donnerstag. Grund sei unter anderem, dass ihnen oft gar nichts anderes übrig bleibe, als zu arbeiten. Besonders hoch ist die Rate in Subsahara-Afrika, also allen Ländern des Kontinents mit Ausnahme der Mittelmeeranrainer.

Die Studie zeigt auch, dass die Gesamtzahl der Kinder und Jugendlichen ohne Schulzugang in den vergangenen Jahren gesunken ist - im Jahr 2000 waren es noch rund 375 Million. Aber seit 2007 habe sich dieser Fortschritt erkennbar verlangsamt, erklärten die Autoren. Die jüngsten Daten für die Studie wurden für das Jahr 2014 erhoben.

dpa

Studie "Leaving no one behind: How far on the way to universal primary and secondary education?"

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