Alarm wegen Unruhen

Ägypten: Westerwelle beruft Krisenstab ein

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Außenminister Guido Westerwelle am Mittwoch in der tunesischen Hauptstadt Tunis.

Berlin - Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat wegen des Blutvergießens in Ägypten den Krisenstab des Auswärtigen Amts einberufen.

„Wir bewerten natürlich die Entwicklungen in Ägypten sehr genau auch unter dem Gesichtspunkt, was das für unsere Staatsangehörigen bedeutet, die in dem Lande sich befinden“, sagte Westerwelle am Mittwoch in Tunis. Der Krisenstab trat am Nachmittag in Berlin zusammen. Westerwelle appellierte erneut an alle Deutschen in Ägypten, die Reisehinweise des Auswärtigen Amts im Internet zu beachten. „Das bedeutet vor allen Dingen, dass man auch große Versammlungen meidet.“

Bei der Räumung von Zeltlagern von Anhängern des abgesetzten Präsidenten Mohammed Mursi und anschließenden Unruhen in mehreren Provinzen kamen am Mittwoch nach Angaben der Behörden rund 150 Menschen in Ägypten ums Leben, darunter mindestens 10 Polizisten.

Ägypten: Tote bei Straßenkämpfen

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dpa

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