Ahmadinedschad wettert gegen Israel

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Mahmud Ahmadinedschad

Teheran - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat Israel einmal mehr das Existenzrecht abgesprochen. Er warf Israel vor, der Auslöser aller Spannungen in Nahost zu sein.

“Sie sollten dahin verschwinden, woher sie gekommen sind, zumal die meisten der regionalen Führer nicht nur die Existenz Israels nicht wollen, sondern auch noch deren Verschwinden (aus Nahost) wollen“, sagte Ahmadinedschad am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Teheran. “Das zionistische Regime ist wie ein Krebsgeschwür - wo es auftaucht, breitet es sich aus und sollte daher entfernt werden.“ Er warf Israel vor, der Auslöser aller Spannungen in Nahost zu sein. Der iranische Staatschef hat wiederholt mit kritischen Bemerkungen zu Israel für internationales Aufsehen gesorgt. So hatte er unter anderem bereits die Tilgung Israels von der Landkarte gefordert.

Auch die Umsiedlung oder “Verlegung“ Israels nach Europa oder Alaska gehörten zu Ahmadinedschads “Vorschlägen“ zum Umgang mit dem Erzfeind. In seinem verbalen Rundumschlag nahm Ahmadinedschad auch die USA ins Visier. Um das Existenzrecht Israels zu schützen, sei von den USA ein “gewalttätiger und mörderischer Islam“ erdacht worden. Er warnte die Potentaten in Nahost vor den Machenschaften Washingtons, wollten sie nicht das Schicksal der abgesetzten Machthaber Ägyptens oder Tunesiens erleiden. Diese ehemaligen Freunde der USA seien von diesen fallen gelassen worden, “als ihre Zeit abgelaufen war, weil sich die US-Interessen geändert hatten“.

dpa

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