Strafvereitelung: Argentiniens Präsidentin formell angeklagt

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Cristina Fernández de Kirchner soll versucht haben, die Strafverfolgung mutmaßlicher Drahtzieher eines Attentats zu vereiteln. Foto: Pablo Molina/Archiv

Buenos Aires (dpa) - Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner ist in Zusammenhang mit dem Anschlag auf das jüdische Gemeindehaus von Buenos Aires im Jahr 1994 formell angeklagt worden.

Auch der Nachfolger des tot aufgefundenen Staatsanwaltes Alberto Nisman beschuldigte die Staatschefin, versucht zu haben, die Strafverfolgung der mutmaßlichen iranischen Drahtzieher des Attentats mit 85 Toten zu vereiteln. Der zuständige Richter Daniel Rafecas muss darüber entscheiden, ob die Anklage angenommen oder abgelehnt wird.

Der Staatsanwalt Gerardo Pollicita hat die Nachfolge seines am 18. Januar tot aufgefundenen Kollegen Nisman übernommen. Die Justiz ermittelt, ob Nisman Selbstmord beging oder ermordet wurde.

Bericht Zeitung La Nación

Anklagetext auf Webseite Staatsanwaltschaft

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