Arzt: Castro erlitt schweren Schlaganfall 

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Kubas Revolutionsführer Fidel Castro 

Havanna - Berichte über einen schweren Schlaganfall Fidel Castros haben die Gerüchte über den Gesundheitszustand des früheren kubanischen Machthabers am Freitag erneut befeuert.

Zuvor hatte die spanische Zeitung „ABC“ den venezolanischen Arzt José Rafael Marquina mit der Aussage zitiert, der 86-Jährige habe „eine schwere Embolie in der rechten Gehirnarterie“ erlitten und sei dem Tode nahe. Diese Informationen habe er von Gewährspersonen in Venezuela erhalten, sagte der Mediziner der Nachrichtenagentur AP auf Nachfrage. Allerdings lag Marquina schon einmal mit einer Ferndiagnose daneben: Im April erklärte er, der damals krebskranke venezolanische Präsident Hugo Chávez sehe seinen „letzten Tagen“ entgegen.

Papst Benedikt XVI. zu Besuch bei Fidel Castro

Papst Benedikt XVI. zu Besuch bei Fidel Castro

Castros Familie dementierte die Berichte über den schlechten Gesundheitszustand des Revolutionsführers zuletzt mehrfach. Dabei handele es sich um „reine Gerüchte“, die „absurd“ seien, sagte Castros Schwester Juanita der AP in Miami. Sein Sohn Alex sagte einer kubanischen Zeitung, seinem Vater gehe es gut.

dapd

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