Assange verteidigt Wikileaks

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Julian Assange wurde in Grossbritannien verhaftet.

Sydney - Der inhaftierte Wikileaks-Gründer Julian Assange hat seine Enthüllungsplattform verteidigt. Es seien keine Menschenleben in Gefaht gebracht worden, argumentiert Assange.

In einem am Mittwoch in der Tageszeitung “The Australian“ veröffentlichten Beitrag schrieb der 39-Jährige, Wikileaks sei wichtiger denn je und Menschenleben seien mit der Veröffentlichung vertraulicher Dokumente nicht in Gefahr gebracht habe.

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Während Wikileaks vierjähriger Publikationsgeschichte seien ganze Regierungen verändert worden, aber keine einzige Person, soweit bekannt, verletzt worden, sagte Assange. Die USA hätten jedoch unter stillschweigendem Einverständnis Australiens allein in den vergangenen Monaten Tausende getötet, hieß es in dem Kommentar. Die Demokratie brauche wirkungsvolle und starke Medien, um ehrliche Regierungsführung zu ermöglichen. Dazu habe Wikileaks beigetragen.

Schweden hatte Assange wegen des Vorwurfes der Vergewaltigung und sexuellen Belästigung von zwei Frauen international zur Fahndung ausschreiben lassen. Am Dienstagmorgen stellte sich Assange in London der Polizei. Er erklärte dem Richter im Amtsgericht von Westminster, dass er seine Auslieferung von Großbritannien nach Schweden anfechte. Seinem britischen Anwalt Mark Stephens zufolge gehen die Vorwürfe auf einen “Streit über einvernehmlichen, aber ungeschützten Geschlechtsverkehr“ zurück.

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dapd

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