Athen: Zahlung von Renten und Beamtengehältern gesichert

+
Athen will auch den am kommenden Donnerstag fälligen Kredit von rund 450 Millionen Euro an den IWF zurückzahlen. Foto: Jens Büttner

Athen (dpa) - Die griechische Regierung verfügt nach eigenen Angaben über genügend Gelder, um in der kommenden Woche die Renten und die Gehälter für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst auszuzahlen.

Dies versicherte der stellvertretende Finanzminister Dimitris Mardas im Fernsehsender Mega. "Das heißt aber nicht, dass wir in der übernächsten Woche kein Geld mehr haben."

Athen werde auch den am kommenden Donnerstag fälligen Kredit in Höhe von rund 450 Millionen Euro an den Weltwährungsfonds (IWF) zurückzahlen. "Die Zahlung an den IWF wird am 9. April erfolgen", betonte Mardas. Die Summe befinde sich in der Staatskasse. Die Auszahlung sei eine politische Entscheidung. Dazu fehle nur noch der Auftrag von Ministerpräsident Alexis Tsipras.  

"Es gibt noch Probleme politischer Art. Die Gelder für die Auszahlung der Löhne und Renten sowie für die Begleichung aller weiterer Zahlungsverpflichtungen sind vorhanden", sagte Mardas. Er ließ aber offen, um welche politischen Probleme es sich dabei handelte. Nach griechischen Medienberichten erhofft Athen sich in den Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern neue Fortschritte bei einem Treffen der Finanzstaatssekretäre der Eurogruppe am 8. und 9. April.

 

Mardas in Mega

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Millionen protestieren gegen Trump - Präsident greift Medien an

Washington - Proteste in aller Welt haben den ersten vollen Amtstag von Donald Trump begleitet. Er selbst ignoriert sie erst einmal - und feuert …
Millionen protestieren gegen Trump - Präsident greift Medien an

Im Wortlaut: Was Trump mit erhobener Faust sagte

Washington - In seiner Antrittsrede am Freitag hat der neue US-Präsident Donald Trump das amerikanische Volk in den Mittelpunkt gestellt. Hier Trumps …
Im Wortlaut: Was Trump mit erhobener Faust sagte

Anbiedern oder Attacke? Mexiko zittert vor Trump

Mexiko-Stadt - Donald Trump regiert, die ersten Aktionen könnten sich gegen Mexiko richten - kein Land hat er mehr attackiert. Dort schwillt bereits …
Anbiedern oder Attacke? Mexiko zittert vor Trump

Kommentare