"Müssen Zuzug begrenzen"

Nach Anschlag: Herrmann will stärkere Kontrolle der Flüchtlinge

+
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann.

Berlin - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat angesichts des Attentats von Würzburg seine Forderung einer Begrenzung des Flüchtlingszuzugs erneuert.

„Entscheidend bleibt, wir müssen wieder eine stärkere Kontrolle überhaupt über alles behalten, was in unser Land kommt“, sagte der CSU-Politiker am Dienstagabend im ARD-„Brennpunkt“. „Wir müssen auch den Zuzug begrenzen und dadurch dann in der Lage sein, uns mit denen, die da sind, denen, die auch wirklich fluchtberechtigt sind, dann auch intensiv zu befassen und alles dafür zu tun, dass die nicht derartig aus dem Ruder laufen.“

Bei dem Täter, der am Montagabend in einem Regionalzug bei Würzburg Mitreisende mit Axt und Messer angegriffen und fünf Menschen verletzt hatte, handelte es sich nach bisherigen Erkenntnissen um einen 17-jährigen Flüchtling aus Afghanistan. In einer Videobotschaft bezeichnete er sich als Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat.

Amoklauf bei Würzburg: Bilder

Amoklauf bei Würzburg: Bilder

In den vergangenen Monaten hatte die CSU von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) immer wieder eine Obergrenze für Flüchtlinge gefordert. Merkel lehnt eine solche Obergrenze ab.

dpa

Meistgelesene Artikel

Grünen-Politiker tot am Rheinufer aufgefunden

Mannheim - Am Montagmorgen wurde am Brühler Rheinufer eine verbrannte Leiche gefunden. Dabei soll es sich um den Landtagsabgeordneten Wolfgang …
Grünen-Politiker tot am Rheinufer aufgefunden

Seehofer erleidet erneut Schwächeanfall

München - Schreckmoment in der Münchner Staatskanzlei: Ein Schwächeanfall hat Ministerpräsident Horst Seehofer bei einer Bürgersprechstunde gestoppt.
Seehofer erleidet erneut Schwächeanfall

Fidel Castro (90) gestorben - Staatstrauer in Kuba

Havanna - Er war einer der großen Revolutionäre des 20. Jahrhunderts - tief verehrt von den einen, gehasst von den anderen. Jetzt ist der Máximo …
Fidel Castro (90) gestorben - Staatstrauer in Kuba

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion