Medienbericht

Mehr als 100 Leichen an libyscher Küste angespült

+
Nahe der libyschen Stadt Suwara wurden Leichen von mehr als 170 Menschen angespült - auch Kinder sind darunter.

Tripolis - An der libyschen Küste sind einem Medienbericht zufolge 117 Leichen mutmaßlicher Flüchtlinge angespült worden. Unter den Toten seien auch Kinder.

Die Leichen seien auf einem Küstenstreifen von etwa 25 Kilometer Länge nahe der Stadt Suwara angetrieben worden. Das berichtete die Webseite "Migrant Report" unter Berufung auf den libyschen Halbmond. Es war zunächst nicht klar, ob die Toten Opfer der jüngsten Flüchtlingstragödien im Mittelmeer sind. Binnen weniger Tage waren vermutlich mehr als 1000 Menschen bei dem Versuch umgekommen, mit Schlepperbooten von Nordafrika nach Italien zu gelangen.

Immer wieder starten Flüchtlinge in teilweise schrottreifen Booten von der libyschen Küste Richtung Italien. Laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) warten dort bis zu 200.000 Menschen auf die Überfahrt nach Europa.

dpa

Meistgelesene Artikel

Grünen-Politiker tot am Rheinufer aufgefunden

Mannheim - Am Montagmorgen wurde am Brühler Rheinufer eine verbrannte Leiche gefunden. Dabei soll es sich um den Landtagsabgeordneten Wolfgang …
Grünen-Politiker tot am Rheinufer aufgefunden

Seehofer erleidet erneut Schwächeanfall

München - Schreckmoment in der Münchner Staatskanzlei: Ein Schwächeanfall hat Ministerpräsident Horst Seehofer bei einer Bürgersprechstunde gestoppt.
Seehofer erleidet erneut Schwächeanfall

Fidel Castro (90) gestorben - Staatstrauer in Kuba

Havanna - Er war einer der großen Revolutionäre des 20. Jahrhunderts - tief verehrt von den einen, gehasst von den anderen. Jetzt ist der Máximo …
Fidel Castro (90) gestorben - Staatstrauer in Kuba

Kommentare