Bericht: Regierung will Führerschein-Neulinge nachprüfen

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Laut einem Bericht will die Bundesregierung Führerschein-Neulinge nachprüfen.

Berlin - Nach der Einführung des begleiteten Fahrens mit 17 Jahren zu Jahresbeginn plant die Koalition einem Bericht zufolge weitere Maßnahmen zur Verringerung der hohen Unfallzahlen bei Fahranfängern.

Wie die “Saarbrücker Zeitung“ (Mittwoch) berichtet, sollen Anfänger künftig drei Monate nach Führerscheinerwerb Wiederholungsfahrten (“Feedback-Fahrten“) absolvieren, also erneut eine oder zwei Fahrstunden mit einem Fahrlehrer nehmen.

Vorbild sei Österreich, wo verpflichtende “Feedback-Fahrten“ nach drei Monaten dazu dienten, falsche Angewohnheiten beim Autofahren zu beseitigen. Laut Zeitung sollen die Pläne nach dem Willen der Koalition noch ins neue Verkehrssicherheitsprogramm aufgenommen werden, das derzeit vom Verkehrsministerium erarbeitet werde.

Foto-Shooting mit der neuen Miss Tuning 2011

Foto-Shooting mit der neuen Miss Tuning 2011

Der CDU-Verkehrspolitiker Gero Storjohann bestätigte nach Angaben der Zeitung die Pläne. Österreich habe mit dem nachbereitenden Schulungskonzept seit 2003 gute Erfolge erzielt. So gebe es dort in der Altersgruppe junge Fahrer 30 Prozent weniger Unfälle. Das sei Anlass genug, ein zweites Ausbildungsmodul auch für Deutschland in Betracht zu ziehen.

dpa

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