Bin-Laden-Kopfgeld soll nicht ausgezahlt werden

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Das Millionen-Kopfgeld, das die US-Regierung für die Ergreifung von Osama bin Laden ausgelobt  hat, wir wohl nicht zur Auszahlung kommen.

Washington - Das Millionen-Kopfgeld für Hinweise zur Ergreifung von Terroristenchef Osama bin Laden wird wohl nicht ausgezahlt. Die Fahnder, so heißt es, seien nämlich eher zufällig auf bin Ladens Spur gekommen.

“Soweit ich weiß, hat niemand gut unterrichtet gesagt: “Osama bin Laden wohnt hier in Abbottabad, in der Nummer 5730, in der Green Avenue““, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney, am Montag in Washington. Die von der US-Regierung ausgelobte Belohnung werde nicht gezahlt, wenn jemand die Fahnder “zufällig“ auf die richtige Spur bringt, erklärte er weiter.

2001 hatte das US-Außenministerium 25 Millionen Dollar (17,4 Millionen Euro) für Informationen über den Verbleib des Al-Kaida-Chefs angeboten. Drei Jahre später hatte die damalige Senatorin und heutige Außenministerin Hillary Clinton die Verabschiedung eines Gesetzes durchgesetzt, das das Außenministerium autorisiert, die Belohnung auf bis zu 50 Millionen Dollar anzuheben.

dpa

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