Mitarbeiter sollen auf Decknamen verzichten

BND will sich öffnen

+
Wo BND drin ist, soll künftig auch öfter BND draufstehen: Viele der rund 6500 Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes sollen künftig auf Decknamen verzichten und sich auch sonst weniger tarnen.

Berlin - Viele der rund 6500 Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes sollen künftig auf Decknamen verzichten und sich auch sonst weniger tarnen. Über entsprechende Pläne von BND-Präsident Gerhard Schindler berichtet der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe.

Demnach sollen Mitarbeiter den BND künftig etwa im privaten Umfeld offen als Arbeitgeber benennen. Ausnahmen soll es demnach in besonders gefährdeten Bereichen geben, etwa im Ausland. "Wir werden uns dort, wo es möglich ist, öffnen", heißt es dem Nachrichtenmagazin zufolge in einem internen Papier. Der Vorstoß sei Teil einer "Transparenzoffensive" Schindlers.

Ein BND-Sprecher sagte dazu auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur: "BND-Präsident Schindler möchte tatsächlich, dass sich ein möglichst großer Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Arbeitgeber BND bekennen kann." Zu Einzelheiten oder etwaigen Konzepten wollte er sich nicht äußern.

Laut "Spiegel" hatte Schindler im vergangenen Jahr bereits veranlasst, dass BND-Außenstellen mit Tarnnamen auch offiziell als Teil des Auslandsgeheimdienstes erkennbar sind.

dpa

Meistgelesene Artikel

Millionen protestieren gegen Trump - Präsident greift Medien an

Washington - Proteste in aller Welt haben den ersten vollen Amtstag von Donald Trump begleitet. Er selbst ignoriert sie erst einmal - und feuert …
Millionen protestieren gegen Trump - Präsident greift Medien an

Im Wortlaut: Was Trump mit erhobener Faust sagte

Washington - In seiner Antrittsrede am Freitag hat der neue US-Präsident Donald Trump das amerikanische Volk in den Mittelpunkt gestellt. Hier Trumps …
Im Wortlaut: Was Trump mit erhobener Faust sagte

Bundestagswahl 2017: An diesem Datum wird gewählt

München - 2017 steht in Deutschland eine Bundestagswahl an. Seit heute steht das Datum fest, an wann die deutschen Bürger den neuen Bundestag wählen.
Bundestagswahl 2017: An diesem Datum wird gewählt

Kommentare