Brüderle: Energiewende kostet jährlich zwei Milliarden

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Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle ( FDP) erwartet hohe Kosten von der Energiewende.

Berlin - Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) schätzt die Kosten für eine beschleunigte Energiewende auf ein bis zwei Milliarden Euro pro Jahr. Seine Rechnungen:

Das hänge letztlich vom Ergebnis der Sicherheitsüberprüfungen der Kernkraftwerke und dem Tempo beim Atomausstieg ab, sagte der Minister am Freitag im Deutschlandfunk.

Angaben der “Süddeutschen Zeitung“ (Freitag), die Energiewende koste drei Milliarden Euro pro Jahr, wies Brüderle als “spekulativ“ zurück. Unklar ist bisher, wie der milliardenschwere Umbau insgesamt finanziert werden soll. Bisher zahlen die Verbraucher über den Strompreis den Ausbau etwa von Solar- und Windenergie.

Der Chef der Deutschen Energie-Agentur (dena), Stephan Kohler, warnte vor dem Spitzentreffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten davor, nur einseitig die Kosten einer Energiewende zu betrachten. Im Bayerischen Rundfunk (Bayern2) sagte Kohler, die möglichen Kosten müssten den Ersparnissen gegenübergestellt werden.

Die Bundesregierung: Merkel und ihre Minister

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“Wenn die Bundesregierung zum Beispiel öffentliche Mittel einsetzt, um die Gebäude zu sanieren, um den Hausbesitzern einen Zuschuss zu geben, damit sie ihre Häuser wärmedämmen können (...), dann haben wir eben auch einen volkswirtschaftlichen Nutzen“, sagte Kohler. Nur die Kosten zu betrachten, sei “ein bisschen einseitig“. Kohler rief die Bürger auf, beim notwendigen Netzausbau mitzumachen.

dpa

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