Bund zahlt bei bayerischen KZ-Gedenkstätten mit

München/Berlin - Der Bund unterstützt die bayerischen KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg. Mit Zuschüssen in Höhe von 1,2 Millionen Euro beteiligt er sich an den jährlichen Kosten.

Dies teilte das bayerische Kultusministerium am Dienstag in München mit. Der Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, Karl Freller, Bundeskulturstaatsminister Bernd Neumann und Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) wollen den entsprechenden Vertrag an diesem Donnerstag in Berlin unterschreiben. Mit den Bundesmitteln erhöht sich der Etat um 50 Prozent. Bisher hatte das Kultusministerium die jährlichen Kosten für die Stiftung Bayerische Gedenkstätten in Höhe von 2,4 Millionen Euro allein getragen. Mit den zusätzlichen Geldern sollen unter anderem sieben neue Stellen geschaffen und die pädagogische Arbeit ausgeweitet werden. “Angesichts der Tatsache, dass immer weniger Zeitzeugen für die wichtige Vermittlungstätigkeit zur Verfügung stehen, gewinnt eine qualifizierte pädagogische Aufarbeitung für die junge Generation an Bedeutung“, betonte Spaenle.

dpa/lby

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