Verhandlungen von Gericht

Bundesbehörde stoppt Gehaltserhöhungen von Krankenkassen-Chefs

Das Bundesversicherungsamt (BVA) hat zum ersten Mal offenbar zu üppige Gehaltserhöhungen für zwei Krankenkassenchefs gestoppt. Der Vorstandschef der BKK RWE klagt vor Gericht.

Die betroffenen Kassen-Vorstände klagten gegen das Gehaltserhöhungsverbot vor Landessozialgerichten, wie die "Bild"-Zeitung am Dienstag berichtete. Danach geht es um die Vorstände der BKK RWE und der Pronova BKK.

Der Vorstandschef der BKK RWE klagt dem Bericht zufolge vor dem Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen. Es ging ursprünglich um zusätzliche Zahlungen von rund 17.500 Euro. Seine Bezüge (120.000 Euro plus 15.000 Euro Bonus) sollen nach dem Nein des BVA noch um rund 6000 Euro pro Jahr steigen.

Die Chefs der Pronova BKK wollten sich demnach ursprünglich zusammen rund 48.000 Euro höhere Bezüge genehmigen. Nachdem das BVA eingeschritten ist, klagten sie vor dem Landessozialgericht Rheinland-Pfalz. Das Verfahren soll jetzt beigelegt werden, weil der Vorstandschef das Gehaltsplus auf rund 10.000 Euro reduziert hat. Er verdiente im vergangenen Jahr 137.500 Euro und bekam 34.425 Euro Bonus.

AFP

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Meistgelesene Artikel

Altbundespräsident Roman Herzog gestorben

Berlin -  Seine „Ruck-Rede“ bleibt in Erinnerung. Unermüdlich forderte Roman Herzog die Bürger zu Reformen auf. Nun ist der Altbundespräsident im …
Altbundespräsident Roman Herzog gestorben

Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Washington - Was Donald Trump über Russland und die Nato gesagt hat, ließ in Europa Alarmglocken schrillen. Sein künftiger Verteidigungsminister …
Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Verfassungsgericht lehnt NPD-Verbot ab

Für die Länder ist es ein Schlag: Sie schaffen es nicht, ein Verbot der NPD zu erstreiten. Damit ist schon der zweite Versuch gescheitert. Das …
Verfassungsgericht lehnt NPD-Verbot ab

Kommentare