Bundeskabinett: Es bleibt bei der Rente mit 67

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Länger arbeiten: Das Bundeskabinett hält fest an der Rente mit 67.

Berlin - Die Bundesregierung hält an der Rente mit 67 fest. Laut Rentenbericht soll die Eckrente nach 45 Arbeitsjahren bis zum Jahr 2024 auf fast 1600 Euro steigen.

Dazu billigte das Bundeskabinett am Mittwoch den Bericht von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) über die Beschäftigungssituation Älterer. Deren Beschäftigungsquote hat sich - bei weiter steigender Tendenz - in den letzten Jahren verdoppelt. Deshalb ist aus Sicht von der Leyens die 2012 beginnende Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre vertretbar und notwendig.

Das Kabinett verabschiedete auch den jährlichen Rentenbericht. Sollte sich die Wirtschaft weiter positiv entwickeln, könnten die Renten danach bis 2024 um gut 29 Prozent steigen - pro Jahr im Durchschnitt um etwa 1,9 Prozent. Die Eckrente nach 45 Jahren Durchschnittsverdienst erhöht sich nach diesen Berechnungen von derzeit 1224 Euro auf 1584 Euro. Kritiker werfen der Regierung Schönfärberei vor.

dpa

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