Bundespolizei verweigert jedem zweiten Migranten Einreise

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Polizeikontrolle an der Anschlussstelle Bad Reichenhall der Autobahn A8 von Salzburg nach München. Die Bundespolizei hat zuletzt deutlich mehr Migranten an der Einreise gehindert. Foto: Matthias Balk/Archiv

Berlin (dpa) - Die Bundespolizei hat an der Grenze zu Österreich zuletzt deutlich mehr Migranten an der Einreise gehindert. Dies berichtete die Zeitung "Die Welt" unter Berufung auf Angaben des Bundesinnenministeriums.

Der Anteil der Zurückweisungen nahm demnach im Laufe der Monate zu und betrug im Juli etwa 50 Prozent. Die Bundespolizei registrierte dem Bericht zufolge bis zum 28. Juli in Bayern rund 2600 Migranten an der Grenze - 1300 von ihnen wurde die Einreise verweigert. Ein Sprecher begründete dies der Zeitung mit der "Nichterfüllung der Einreisevoraussetzungen". Das sei zum Beispiel der Fall, wenn die Person in der Bundesrepublik kein Asyl beantragen will.

Die Bundespolizei registrierte der "Welt" zufolge im Juli zudem mehr Migranten, die über die Schweiz einreisten. Die Beamten zählten für den Juli bis zum vergangenen Donnerstag 750 Personen, die über diesen Weg nach Deutschland kamen. Im gleichen Zeitraum des Vormonats waren es demnach etwa 200 weniger. Die Zahl der allein reisenden minderjährigen Flüchtlinge sei ebenfalls stark zurückgegangen.

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