Bundespolizei will Antiterror-Spezialisten ausbilden

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Angehörige der Spezialeinheit GSG 9 seilen sich an einem Bürogebäude ab. Foto: Marius Becker/Archiv

Potsdam (dpa) - Im Kampf gegen den Terrorismus setzt der Chef der Bundespolizei auf eine Spezialisierung seiner Beamten. "Nach den Anschlägen in Paris und Kopenhagen liegt es nahe, sich noch stärker als bisher auf robuste Lagen einzustellen", sagte Präsident Dieter Romann der dpa.

Die Bundespolizei sei das einzige Instrument der Bundesregierung, das im Ernstfall bei Sonderlagen im Inland eingesetzt werden könne.

Romann sprach sich dafür aus, für kurzfristige Lösungen auf Einheiten der bundesweit stationierten Bereitschaftspolizei des Bundes zurückzugreifen. Diese sollten möglichst rasch zusätzlich ausgestattet und fortgebildet werden.

Diese Beamten stünden dann für die alltäglichen Aufgaben zur Verfügung - und auch im Fall eines Terroranschlags. Dabei könnten die Polizeien der Länder ebenso unterstützt werden wie das Bundeskriminalamt oder der Zoll.

Bundespolizisten könnten nach Romanns Vorstellungen beispielsweise auch während der Fahndung nach schwer bewaffneten Straftätern helfen - so wie dies nach den islamistischen Anschlägen in Paris vonnöten war. Denkbar sei der Einsatz auch für besondere Schutzmaßnahmen bestimmter Objekte oder Veranstaltungen. "Für jede Lage das passende Modul", sagte Romann.

Fakten Bundespolizei

Jahresbericht Bundespolizei 2013

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