Bundesregierung hält an Afghanistan-Abzug fest

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Bundesaußenminister Guido Westerwelle ( FDP)

Frankfurt/Main - Trotz eskalierender Gewalt hält die Bundesregierung an ihren Plänen für einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan fest.

“Es bleibt bei unserem Plan, die Sicherheitsverantwortung bis 2014 Schritt für Schritt vollständig in afghanische Hände zu legen“, sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) der “Frankfurter Rundschau“ (Samstagausgabe). Erst vor wenigen Tagen war es nach einem Angriff der Taliban zu stundenlangen Feuergefechten in der Hauptstadt Kabul gekommen.

Aus dem offiziellen Einladungsschreiben für die Internationale Afghanistan-Konferenz Anfang Dezember in Bonn, das dem Blatt vorliegt, lassen sich die ersten Ziele für eine afghanische Nachkriegsordnung ablesen. Demnach soll das zivile Engagement der internationalen Gemeinschaft auch nach Abzug der Isaf-Kampftruppen massiv fortgesetzt werden. Ziel sei es, in Bonn “eine feste und glaubwürdige Verpflichtung“ dazu abzugeben, hieß es aus dem Auswärtigen Amt.

dapd

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