Bundeswehr schießt  Satelliten ins All

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Nun hat die Bundeswehr den zweiten eigenen Satelliten. Sie ist so unabhängig von privaten Kommunikationsanbietern.

Kourou - Die Bundeswehr hat seit Samstagmorgen ihren zweiten eigenen Kommunikationssatelliten im All. Eine Ariane-5-Rakete brachte das rund 2,4 Tonnen schwere Hightech-Gerät ins All.

Vom deutschen Raumfahrt-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen wird der Satellit in den nächsten Wochen eingestellt und in rund 36 000 Kilometern Höhe über dem Äquator genau positioniert. Das neue System soll dem deutschen Militär unter anderem abhörsichere Telefongespräche, Videokonferenzen und Internetzugang ermöglichen.

Insgesamt besteht es aus zwei Satelliten. Der erste ist bereits seit dem vergangenen Oktober im All. Der Ariane-Start vom europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou in Französisch-Guayana war der erste des Jahres 2010 und zugleich der 50. einer Ariane 5. Zusammen mit dem Bundeswehrsatelliten COMSATBw-2 brachte die 50 Meter hohe Rakete einen kommerziellen Telekommunikationssatelliten mit dem Namen Astra 3B ins All.

Die beiden Geräte hätten eigentlich bereits viel früher in Betrieb genommen werden sollen. Wegen technische Probleme an der Ariane musste der Start allerdings mehrmals verschoben werden. Im April fiel die Entscheidung erst wenige Sekunden vor dem Ende des Countdowns.

dpa

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