Sachsens Ministerpräsident

CDU-Verhandler Tillich: Schwarz-Grün zu riskant  

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Sachsens CDU-Ministerpräsident Stanislaw Tillich

Leipzig - Sachsens CDU-Ministerpräsident Stanislaw Tillich hält Schwarz-Grün als Regierungsmodell für den Bund "für ein sehr riskantes Experiment", von dem er nicht sehe, "dass man schon so weit ist".

Gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Dienstag-Ausgabe) verwies Tillich darauf, dass im Vergleich dazu eine schwarz-rote Zusammenarbeit "den Nachweis des Erfolges bereits mehrfach erbracht" habe. Tillich ist Teil der siebenköpfigen CDU-Delegation, die die laufenden Sondierungs- und späteren Koalitionsverhandlungen führt.

Tillich verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass "Sachsen vorgemacht hat, wie man politische Mehrheiten gewinnen kann". In Sachsen regieren CDU und FDP gemeinsam. "Wir stehen dafür, dass Politik keine Versprechen auf Pump abgeben darf", so Tillich. Zudem werde er bei den Gesprächen zur Regierungsbildung darauf achten, "dass der Osten nicht vergessen wird", wenn es darum gehe, mit zukünftigen Fördermaßnahmen besonderes Gewicht auf Wirtschaftsförderung, Verkehr und Forschung zu legen.

Was von Unionsseite auch gegen Schwarz-Grün spricht: Kurz vor der Sondierungsrunde mit den Grünen hat CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt die Teilnahme von deren Wahlkampf-Spitzenkandidat Jürgen Trittin an den Gesprächen kritisiert.

Was für Schwarz-Rot spricht und was für Schwarz-Grün

Was für Schwarz-Rot spricht und was für Schwarz-Grün

zr

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