CDU-Politikerin: Arbeitslose sollen auf Böller verzichten

Berlin - Gegen Silvesterfeuerwerk für Arbeitslose hat sich die rechtspolitische Sprecherin der CDU Berlin, Cornelia Seibeld, ausgesprochen. Ein FDP-Politiker rät, lieber in "ausgewogene Ernährung zu investieren".

“Arbeitslosengeld, das vom Staat bezahlt wird, sollte jedenfalls nicht in Raketen und Blitzknaller verschleudert werden“, sagte Seibeld der Zeitung “B.Z.“ (Mittwochausgabe).

Auf die Frage des Blattes, ob Böller für Hartz-IV-Empfänger untersagt werden sollten, antwortete Seibeld: “Ein solches Verbot wäre nicht umsetzbar, der bürokratische Aufwand zu groß.“

Zum bundesweiten Start des Feuerwerks-Verkaufs an diesem Mittwoch ergänzte der Berliner FDP-Fraktionsvize Björn Jotzo: “Es wäre doch sinnvoller, in ausgewogene Ernährung zu investieren, statt in Böller.“ Die Zeitung zitiert ihn weiter: “Doch so mancher Hartz-IV- Empfänger zahlt viel Geld für Feuerwerk, obwohl er doch eigentlich sehr sparsam sein müsste.“

dpa

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