Westerwelle auf Staatsbesuch

China und Deutschland: "Erfolgsgeschichte" 

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Bundesaußenminister Guido Westerwelle spricht am 11.10.2012 im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten in Peking.

Peking - China und Deutschland haben sich zufrieden über die Entwicklung ihrer Zusammenarbeit seit Aufnahme der diplomatischen Beziehungen vor 40 Jahren geäußert.

Trotz aller Differenzen sprach Außenminister Guido Westerwelle nach einem Treffen mit seinem Amtskollegen Yang Jiechi am Donnerstag in Peking von einer „atemberaubenden Erfolgsgeschichte für beide Länder“.

Yang Jiechi sagte, China wolle Meinungsverschiedenheiten außen vor lassen und Gemeinsamkeiten suchen, um die strategische Partnerschaft voranzubringen. „Wir wollen Freunde werden, die einander respektieren, offen miteinander umgehen und im gleichen Boot sitzen.“

Westerwelle auf China-Reise

Westerwelle auf China-Reise

Er äußerte sich zuversichtlich über die Entwicklung in der europäischen Schuldenkrise und sicherte die Unterstützung seines Landes zu. Er äußerte auch den Wunsch Chinas, dass sich Deutschland im Streit um Anti-Dumping-Vorwürfe gegen chinesische Solarhersteller dafür einsetzt, eine „angemessene“ Lösung zu finden.

Im Streit Chinas mit Japan und anderen asiatischen Nachbarn um Inseln im Ost- und Südchinesischen Meer mahnte Westerwelle eine friedliche Lösung an. „Wir Deutsche begrüßen alle Schritte, die dazu führen, offene Fragen besonnen und in gegenseitigem Einvernehmen zu lösen“, sagte Westerwelle, der sich bis Samstag zu einem Besuch in China aufhält, um vier Jahrzehnte Beziehungen zu feiern.

dpa

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