China im Korea-Konflikt um Beruhigung bemüht

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Kim Jong Il

Peking - In Gesprächen mit Vertretern der Regierungen in Pjöngjang und Seoul hat sich China um eine Beruhigung in dem Konflikt zwischen Nord- und Südkorea bemüht.

Wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Freitagabend berichtete, habe Außenminister Yang Jiechi die Lage auch in einem Telefonat mit seiner US-Kollegin Hillary Clinton erörteret. Zuvor hatte sich Peking kritisch zu einem für Sonntag geplanten gemeinsamen Manöver amerikanischer und südkoreanischer Verbände im Gelben Meer geäußert.

Peking messe dem jüngsten Schusswechsel zwischen Nord- und Südkorea “größte Aufmerksamkeit“ bei, hieß es in einer Erklärung des chinesischen Außenministeriums. Beide Seiten sollten Ruhe bewahren und Zurückhaltung üben, so schnell wie möglich in Kontakt treten und die Probleme in Verhandlungen und Dialog lösen.

“Die drängendste Aufgabe ist jetzt, die Situation unter Kontrolle zu bringen und eine Wiederholung ähnlicher Vorfälle zu vermeiden“, erklärte Yang nach Gesprächen mit dem nordkoreanischen Botschafter in Peking, Chi Jae Ryong, und einem Telefonat mit dem südkoreanischen Außenminister Kim Sung-hwan weiter.

dpa

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