Entwicklungshilfe für korrupte Länder gestrichen

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Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) gibt sich bei Korruption konsequent

Berlin - Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat mehreren Entwicklungsländern wegen Korruption Hilfszahlungen in dreistelliger Millionenhöhe verweigert. In welchem Land der größte Betrag zurückgehalten wird:

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat seit seinem Amtsantritt Entwicklungshilfe in Höhe mehrerer Millionen Euro wegen Korruption oder Verletzung von Menschenrechten gestoppt. Insgesamt belaufe sich die Summe in Euro auf einen dreistelligen Millionenbetrag, sagte der FDP-Politiker dem “Weser-Kurier“ (Mittwoch).

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Der höchste Betrag wird nach Angaben des Ministeriums derzeit in Afghanistan zurückgehalten. Dort würden 125 Millionen Euro nicht ausbezahlt, solange nicht bestimmte Ziele in der Korruptionsbekämpfung verwirklicht seien, die man mit der afghanischen Regierung vereinbart habe.

Hilfszahlungen in Höhe mehrerer Millionen Euro für Uganda hat Niebel nach eigenen Angaben einfrieren lassen, nachdem das Land Homosexualität mit der Todesstrafe belegt hatte. Auch anderen afrikanischen Ländern seien wegen Menschenrechtsverletzungen Millionenhilfen versagt worden. “In einer vernetzten Welt muss man in solchen Fällen konsequent sein, sonst spricht sich das schnell herum und man wird nicht mehr ernst genommen“, sagte der Minister.

dpa

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