Dobrindt will keine Gespräche mit Trittin

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CSU-Generalsekretär Dobrindt beklagt die Teilnahme von Jürgen Trittin an den Sondierungsgesprächen.

Berlin - Eine Koalition mit den Grünen? Die CSU windet sich, ihr Generalsekretär Dobrindt macht schon mal klar, mit wem er eigentlich keine Sondierungsgespräche führen möchte: mit dem Wahlkampf-Spitzenkandidaten Jürgen Trittin.

Kurz vor der Sondierungsrunde mit den Grünen hat CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt die Teilnahme von deren Wahlkampf-Spitzenkandidat Jürgen Trittin an den Gesprächen kritisiert. „Dass die Grünen den größten Wahlverlierer Jürgen Trittin mit in die Verhandlungen nehmen, deutet darauf hin, dass sie das Wählervotum nicht ganz verstanden haben“, sagte Dobrindt der Zeitung „Bild“ (Dienstag). „Trittin ist ein Mann von gestern, der für die politische Zukunft keine Rolle mehr spielt.“

CDU und CSU wollen am Donnerstag mit den Grünen Gespräche über eine mögliche Koalition führen. Für Dobrindt haben die Verhandlungen mit der SPD aber Vorrang. „Wir reden lieber mit der SPD, weil wir uns da nicht über Veggie-Days und andere Bevormundungen unterhalten müssen.“ Allerdings müsse die SPD sich noch deutlich bewegen, sagte Dobrindt der Zeitung.

dpa

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