Eduard Oswald neuer Bundestagsvizepräsident

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Der frühere Bundesbauminister Eduard Oswald ist neuer Bundestagsvizepräsident.

Berlin - Der frühere Bundesbauminister Eduard Oswald ist neuer Bundestagsvizepräsident. Der 63-jährige CSU-Politiker aus Augsburg wurde am Mittwoch mit breiter Mehrheit gewählt.

In geheimer Abstimmung votierten bei 570 abgegebenen Stimmen 504 Abgeordnete für ihn. Es gab 39 Nein-Stimmen und 27 Enthaltungen. Oswald, der seit 1987 im Bundestag sitzt und zuletzt den Wirtschaftsausschuss leitete, wurde Nachfolger von Gerda Hasselfeldt, die neue Chefin der CSU-Landesgruppe ist. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) dankte Hasselfeldt für ihre langjährige Arbeit an der Parlamentsspitze.

Er sei nicht sicher, ob es in ihrem neuen Amt immer so schön sein werde wie es in dem alten gewesen sei, sagte Lammert. Die weiteren Vizepräsidenten des Bundestags sind: Wolfgang Thierse (SPD), Hermann Otto Solms (FDP), Petra Pau (Die Linke) und Katrin Göring-Eckardt (Grüne). Lammert und seine fünf Stellvertreter bilden das Bundestagspräsidium. Sie teilen sich die Leitung der Plenarsitzungen auf. Präsidiumsmitglieder sind für die Dauer einer Wahlperiode gewählt und können nicht durch einen Parlamentsbeschluss abberufen werden.

dpa

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