Eklat um ausländerfeindliches Wahlplakat

Innsbruck/Wien - Mit einem ausländerfeindlichen Plakat hat die rechtspopulistische FPÖ in Österreich erneut einen Skandal ausgelöst. Der Fall hat bereits diplomatische Verwerfungen ausgelöst.

Mit dem Slogan: “Heimatliebe statt Marokkaner-Diebe“ wirbt die frühere Partei des umstrittenen Politikers Jörg Haider um Wähler bei der Innsbrucker Kommunalwahl am 15. April. Trotz heftiger Proteste, staatsanwaltlicher Ermittlungen und diplomatischer Beschwerden aus Marokko stellten sich Bundes- und Landes-FPÖ am Montag inhaltlich hinter die Aussage.

Der stellvertretende Außenminister Marokkos, Youssef Amrani, hatte sich am Freitag offiziell beim österreichischen Botschafter beschwert und die “Entrüstung des Königreichs über diesen xenophoben Akt“ ausgedrückt. Die Innsbrucker Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachtes der Verhetzung.

Der Tiroler FPÖ-Vorsitzende Gerald Hauser sagte nun: “Ich lade Marokko höflich ein, seine Kriminellen zurückzunehmen.“ Die SPÖ sprach von “ausländerfeindlichen, rassistischen und menschenverachtenden Botschaften“.

dpa

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