Syrien-Konflikt

Ende der Gewalt in Aleppo hat für Kerry höchste Priorität

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Rettungskräfte versuchen Opfer unter den Trümmern zu bergen. Bei den Luftangriffen auf Aleppo wurde auch ein Krankenhaus schwer getroffen. Foto: Hadi Alabdallah

Washington - Für US-Außenminister John Kerry haben die Rückkehr zu einer dauerhaften Waffenruhe im Bürgerkriegsland Syrien und die Beendigung der Gewalt in der Stadt Aleppo höchste Priorität.

Dies machte Kerry nach Angaben seines Sprechers John Kirby in Washington in Telefongesprächen mit dem UN-Sondergesandten Staffan de Mistura und dem syrischen Oppositionsführer Riyad Farid Hidschab deutlich.

Kerry betonte, es werde an Initiativen zur Reduzierung der zunehmenden Gewalt und von Spannungen gearbeitet. Er hoffe, dass es bald einen spürbaren Fortschritt bei diesen Initiativen geben werde.

Kerry erklärte, Russland sei überdies aufgefordert worden, Schritte zu unternehmen, um die Verletzungen der Waffenruhe durch das Regime von Machthaber Baschar al-Assad, vor allem durch wahllose Luftangriffen auf Aleppo, zu stoppen. In Aleppo schüre das Regime den Konflikt durch Angriffe vorwiegend auf unschuldige Zivilisten. Diese Attacken seien eine direkte Verletzung der Feuerpause und müssten sofort unterbleiben.

Syriens Armeeführung hatte am Freitag nach einer Einigung zwischen den USA und Russland eine neue vorübergehende Feuerpause für Teile des Bürgerkriegslandes erklärt. Das umkämpfte Aleppo ist aber davon ausgenommen. Syriens enger Verbündeter Russland sprach sich gegen eine sofortige Feuerpause im Raum Aleppo aus. Der Kampf gegen Terrorgruppierungen in der Region sollte fortgesetzt werden, sagte Vizeaußenminister Gennadi Gatilow am Samstag in Moskau.

dpa

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